GedankenBilder Edith Tries

Gerti Kurth:
Du hast einfach den Blick dafür, liebe Edith,
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Gerti Kurth:
Ja, liebe Edith, da hast du wirklich Glück ge
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elfi s.:
Wieder so ein schöner Sonnenuntergang. Auch d
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elfi s.:
Ein gelungenes Foto, welches den Frühling ank
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Anette:
Ein Zeichen, dass der Frühling kommt.Tolles B
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Zitante Christa:
So ein Zufall !!Da öffne ich Deinen Beitrag,
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Gudrun:
Schön! Nun kann der Frühling kommen! Danke fü
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elfi s.:
Obwohl Hochwasser ja auch zu den Dingen zählt
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elfi s.:
Oh, das sieht wirklich schlimm aus. Zum Glück
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elfi s.:
Aber hallo, das sind phantastische Sonnenunte
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Thema: dies und das

Norwegen, Reisebericht 6



Nach längerer Zeit geht es endlich weiter mit meinen Reiseberichten über Norwegen.


Heute legen wir vor Tromsø an. Da wir erst für den Nachmittag einen Ausflug gebucht haben, gehen wir zuerst zu Fuß in die Stadt. Wir wollen gerne die Eismeerkathedrale besichtigen.

Über eine lange Brücke geht man direkt auf diese Kathedrale zu. Diesen Anblick kann man in Reiseführern und im Internet zur Genüge sehen.
Ich habe mich deshalb entschieden, einen Ausschnitt des Innenraumes zu zeigen.


Die Kathedrale ist schmal und sehr hoch, weshalb ein komplettes Erfassen mit der Kamera unmöglich ist - jedenfalls dann, wenn sich viele Besucher dort aufhalten.
Das Dach und die Seitenteile der Kathedrale sind so angelegt, dass alle paar Meter Licht einfällt.
Die einzelnen Elemente sollen Eisschollen darstellen.








Am frühen Nachmittag fahren wir mit dem Bus aus der Stadt hinaus - und sehen jede Menge Rentiere.
Rentiere können sich in Norwegen alles erlauben
Sie laufen kreuz und quer über Straßen, Autos wie Busse müssen anhalten und warten, bis sich die Tiere - mal schnell, mal ganz gemütlich - von der Straße weg bewegen.
Es kommt auch vor, dass sie in aller Ruhe an Bushaltestellen grasen, so wie hier:






Wir verlassen also die Stadt und fahren hinaus zur Insel Sommaroy. Diese Insel mit ihrem feinen Sandstrand und dem glasklaren, blaugrünen Wasser wird oft mit Inseln der Karibik verglichen.
Man könnte auch schwimmen gehen - wenn man sich mit einer Wassertemperatur von ca 6°
zufrieden gäbe

Wir finden am Strand Nordmeer-Korallen. Diese sind nicht orangerot, sondern weiß. Sie wachsen nicht als Korallenriffe, sondern schwimmen einfach so lose im Wasser umher. Seeigel haben wir ebenfalls gefunden.
Das Wetter war leider bedeckt und etwas trüb, es war also nix mit karibischen Verhältnissen.
Aber ein Erlebnis war diese Insel allemal.






Bei diesem Ausflug haben wir übrigens einen ganz tollen Reiseführer. Er stammt aus Deutschland, wohnt schon seit 9 Jahren in Norwegen und ist zu unserem Glück sehr bewandert im Gebiet der Botanik. Auf der Rückfahrt zum Schiff machen wir noch einen Zwischenstopp an einem Sund und bekommen dort ganz viele der heimischen Pflanzen erklärt.

Zurück auf dem Schiff möchten wir von unserer Veranda aus das Auslaufen erleben. Möwen begleiteten das Schiff. Und da sie unterhalb unseres Decks fliegen habe ich die Möglichkeit, sie mal von oben zu fotografieren:






 Sehr spät am Abend bieten eindrucksvolle Wolken über einer tiefstehenden Sonne einen wunderschönen Anblick:







Schon wieder ist ein Tag mit vielen Eindrücken vorüber -
und unsere Reise geht leider dem Ende entgegen.





Nickname 02.12.2015, 21.02 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tagesspruch NRZ / Trauer


Normalerweise hätte ich mich so richtig gefreut, einen meiner Texte als "Tagesspruch" auf dem Titelblatt unserer Tageszeitung zu lesen.
Doch richtige Freude kam heute bei mir nicht auf, dazu ist die derzeitige Lage in Paris/Frankreich viel zu bedrückend, zu ernst und besorgniserregend.









Dass dieser Text von mir ausgerechnet heute, im Zusammenhang mit diesen schrecklichen Ereignissen in Paris und in Verbindung mit etlichen Berichten in der NRZ, abgedruckt wurde - das hat mich aber dann doch sehr berührt.

In tiefer Trauer irgendwann wieder Freude zu empfinden, das ist sehr schwer. Gerade jetzt ist dies sogar unvorstellbar für all jene, die den Tod geliebter Menschen verarbeiten müssen, die vielleicht selber schwer verletzt überlebt haben, die traumatisiert sind.

Wie kann man da jemals wieder Freude empfinden?
Ist dieser Wunsch gar eine Zumutung?

Ich habe seit heute Morgen intensiv darüber nachgedacht und glaube, dass dieser Spruch ausgewählt wurde weil er das aussagt, was gerade jetzt von vielen, vielen Menschen gedacht und versucht wird:

die Fassung wiederzugewinnen
langsam zurückzukommen in den normalen Tagesablauf
nicht vor Angst gelähmt zu sein
dem Terror die Stirn zu bieten

und irgendwann auch die Freude wieder ins Leben zu lassen -
auch wenn das derzeit unvorstellbar ist!









Ich schließe mich all denen an, die den Betroffenen
unsere Solidarität und unser Mitgefühl ausdrücken.



Nickname 16.11.2015, 19.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 5 mit Honningsvåg/Nordkap



Nach dem Geirangerfjord hatten wir 1 1/2 Schiffstag, also Ausflug-Verschnaufpause für uns 

Während wir gelesen, gegessen, getrunken haben und uns durch unterschiedliche Darbietung
unterhalten ließen, steuerte unser Kapitän das Schiff in Richtung Nordkap.

Es war sehr stark bewölkt und wir befürchteten schon, dass wir
am Ende der Welt nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes nichts sehen würden.

Aber, wie schon zuvor geschrieben, hatten wir auch dieses Mal Glück.

Die unterschiedlichen graublauen Töne an diesem Tag fand ich interessant.



12.48 Uhr:







So schön können Grautöne sein.



17.24 Uhr


Das Nordkap von weitem.
Die Weltkugel steht hoch oben auf dem Felsen:




 


Ja ja, außer uns waren noch ein paar mehr Leute da



17.28 Uhr

Die Weltkugel in groß haben wir nur mit uns beiden davor.
Der Gatte meint, das mache doch nichts, ich könne das ruhig zeigen:







Man kann das Foto ja nicht durch Anklicken vergrößern



17.33 Uhr

Viele Wolken bedecken den Himmel.
Direkt über dem Horizont bleibt Platz für einen Streifen Licht:







Nachdem wir dort oben viel zu wenig Zeit hatten -
die besonderen Karten vom Nordkap müssen gekauft, geschrieben und mit dem
Nordkap-Stempel versehen direkt dort abgegeben werden! -
fuhren wir zurück nach Honningsvåg und in den Abend hinein.

Der Ort hat nicht viel zu bieten, er ist nur der zweckmäßige Ausgangspunkt
für die Nordkap-Touren.

Allerdings gibt es direkt am Hafen einen Laden der besonderen Art.
Er ist Arbeits- und Verkaufsraum von 3 Sami-Frauen.
Die Sami / Samen sind das Urvolk der Norweger.
Es gibt dieses Volk seit ca 2000 Jahren.






Die Sami leben noch immer sehr natürlich, ihre Rentiere weiden in den Bergen.
Dieses Urvolk lebt von allem, was die Rentiere hergeben, außerdem vom Fisch- und Walfang.

In ihrem Laden bieten die Frauen selbstgearbeitete Artikel an - außerdem aber auch
einige zugekaufte Teile wie z. B. Ansichtskarten, auf denen sie selber zu sehen sind.

Man kann u. a. Rentierfelle, Schuhanzieher und Brieföffner aus Walknochen,
Nadelkissen aus kurzgeschorenem Rentierfell, Gestricktes und Gehäkeltes,
Geschneidertes und allerlei aus Rentierleder kaufen.

Gerne ließ sich die hier gezeigte Sami-Frau fotografieren.
Wie man sehen kann, ist deren Tracht sehr farbenfroh - und die
Frauen sind sehr freundlich und fröhlich!


Wir sind dann doch noch ein Stück in den Ort gelaufen
und fanden diese witzigen Blumen"töpfe":







Wer eventuell massenweise Gummistiefel übrig hat, weiß jetzt, was er damit machen kann.



20.01 Uhr


Die allmählich sinkende Sonne und die einsetzende Dämmerung
zauberten dieses Bild:







So, jetzt waren alle hier Lesenden auch mal am Nordkap.
Die Norweger schreiben das übrigens mit einem doppelten "p"

Nordkapp



Einen guten Start in die neue Woche wünsche ich allen!





Nickname 27.09.2015, 20.11 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

in eigener Sache


Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage und meines Blogs,

mit dem heutigen Tag habe ich meine Homepage geschlossen.
Meine HP war heute genau 11 Jahren online.

Seit ich diesen Blog hier betreibe, ist das Interesse an der HP gesunken, so dass
sich das Weiterführen / Aktualisieren nicht mehr gelohnt hat.

Wer die URL zu meiner Homepage eingibt, wird jetzt automatisch hierher umgeleitet.

Damit wichtige Informationen von der Homepage, insbesondere zu meinen Büchern,
nicht verloren gehen, habe ich hier im Blog die linke Menüleiste ergänzt.


Meine Seiten
hat 2 neue Rubriken:


meine Bücher/Publikationen
Lesungen, Vorträge, Angebote



Unter: Links finden sich 3 neue Rubriken:

mein Interview Radio
mein Interview TV
Zeitungsbericht zur Lesung


Ich habe bisher ca 50 Lesungen/Vorträge gehalten, es gibt viele Zeitungsberichte dazu.
Dies alles kann ich hier jedoch leider nicht unterbringen.


Die Seite "Meine Bücher" werde ich in den nächsten Tagen noch mit den Coverfotos
der Bücher und den Inhaltsangaben / Klappentexten ergänzen.



In den nächsten Tagen geht es dann weiter mit den Norwegen-Berichten.


Bis dahin liebe Grüße




Nickname 23.09.2015, 15.51 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 4, mit Geirangerfjord




Wir verlassen Bergen und fahren in Richtung Geirangerfjord.

Um die Einfahrt in den Fjord zu erleben, bin ich um 4.30 Uhr aufgestanden
und habe mich, mit Bademantel und Kamera ausgestattet, auf der Veranda positioniert.

Ein zartes Morgenrosa lag irgendwo in der Luft, es war kalt - aber es regnete nicht,
und Nebel war auch nicht in Sicht.







Wir legten ein ganzes Stück vor dem Ort Geiranger, der am Ende des Fjords liegt, an.
Mit Tenderbooten flitzten wir zur Anlegestelle, stiegen in einen Bus und fuhren in engen,
haarnadelförmigen Serpentinen hinauf auf ca halbe Höhe zum Aussichtspunkt "Adlerkehre":







Dort oben war es ziemlich trüb, kalt und sehr windig.
Der Geirangerfjord wirkte irgendwie dunkel.
Zur linken Seite liegt Geiranger. Von der rechten Seite, wo der Blick jetzt hingeht,
sind wir mit dem Schiff gekommen.


Der Busfahrer musste den Bus wenden,
was bei diesen Straßen ein echtes Kunststück ist.
Wir fuhren wieder nach unten, besuchten das Informationshaus in Geiranger,
und fuhren am anderen Ende des Ortes hoch bis auf den 1470 m hohen Dalsnibba, der
einen wunderschönen Blick auf den Geirangerfjord und die Berge bietet:






Über den Felsbrocken in der Mitte sieht man Schiffe liegen.


Hier oben war es eisig kalt, aber wesentlich heller als im Fjord.
Der Wind pfiff uns um die Ohren und zerrte dermaßen an der Kleidung,
dass wir kaum gerade stehen konnten.

Trotzdem hielten wir uns eine ganze Weile draußen auf, um den Anblick zu genießen.


Nachdem wir durchgefroren waren, ein wenig im Souvenirladen gestöbert und
Ansichtskarten gekauft hatten, ging es mit dem Bus knapp 500 m tiefer zur Kaffeepause.


Am höchsten Süßwassersee Norwegens, dem Djupvatnet-See,
liegt in 1030 m Höhe das Hotel-Restaurant "Djupvasshytta".
Im See schwammen Eisschollen, das Wasser war ganz klar,
an manchen Stellen grünlich-türkis:







Nach der Pause ging es wieder abwärts und mit den Tenderbooten zurück zum Schiff.

Auf der Rückfahrt durch den Fjord kamen wir an den "7 Schwestern" vorbei.
Das sind sieben Wasserfälle, die von großer Höhe in den Fjord stürzen.
Damit alle Passagiere gut gucken konnten und nicht von einer Schiffsseite zur
anderen wechseln mussten, hat der Kapitän eine ganz langsame 360°-Drehung im Fjord ausgeführt.

Hier die sieben Schwestern, von denen allerdings nur sechs aktiv waren.
Links 3, rechts 3, die mittlere hatte wohl keinen Wasser-Nachschub:







Das Wetter meinte es an diesem Tag, wie auch schon an den vorherigen Tagen, gut mit uns.
Es ist sehr häufig so, dass man oben auf dem Dalsnibba steht, versucht hinunter zu gucken
und dieser Ausspruch zutrifft:

"Wie Sie sehen, sehen Sie nichts!"

Dann war der Ausflug nach oben vergebens, weil der Fjord unter einer Nebeldecke liegt.

Wir hatten also großes Glück - wie auch bei den noch folgenden Ausflügen.


Nickname 16.09.2015, 19.01 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 3, mit Bergen



Wir haben also Hamburg verlassen, sind über Nacht die Elbe hinunter geschippert
und weiter in Richtung Bergen.
Auf dieser Strecke fuhren wir durch die Schären, das sind in der Eiszeit entstandene felsige Inseln,
die oft zu Hunderten in unterschiedlichen Größen nah beieinander liegen.
Etliche der kleinen Felseninseln sind übrigens bewohnt.
Da stehen manchmal nur 1-3 rote Häuschen drauf.








Vorbei an den Schären ging es dann bis Bergen mit seinem Fischmarkt und dem
berühmten Stadtteil Bryggen, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Doch davon später mehr.


Zunächst einmal legten wir außerhalb von Bergen an, fuhren mit dem Shuttle-Bus
an den Rand der Innenstadt und machten uns dann zu Fuß auf, um den Fischmarkt,
Bryggen und den Hausberg zu erkunden.

Gleich zu Beginn bekamen wir schon mal eine Kostprobe der in Norwegen üblichen Preise.
Die Nutzung der öffentlichen Toilette schlug mit 10 NK zu Buche,
das ist umgerechnet etwa 1,06 € - für eine Person, versteht sich!

Der Fischmarkt liegt in der Innenstadt, direkt am Hafen:






Was hier an Meeresfrüchten angeboten wird, lässt jedem, der es mag, das Wasser
im Mund zusammenlaufen.

Wer so etwas nicht mag, guckt jetzt besser weg





 

Die Austern sind aus Frankreich, alles andere ist norwegisch.
Von links:
Garnelen, Austern, Muscheln, die langen Beine von Königskrabben,
die Scheren von Krebsen und nochmal andere Garnelen.

Das sah alles sehr appetitlich aus, doch die Preise hatten es in sich -
norwegisch eben:





Relativ wenig Fisch / Meeresfrüchte, viel Drumherum und das alles
zu Preisen, die das Hungergefühl sofort verschwinden ließen.
Die Preise dieser Angebote lagen zwischen
21 € für den Teller mit paniertem Fisch, Pommes, Salat und
35 € für ein Lachssteak mit Pommes und Salat oder für
Hummerscheren mit genau diesen Beilagen.


Bleiben wir noch ein wenig beim Essen. Anderes Land, anderes Essen -
wenigstens ausgiebig angucken wollten wir uns das.

Da wir im Land der Rentiere, Elche (weniger als in Schweden) und Wale sind, gibt es dort
natürlich auch Produkte dieser Tiere:






Würste aus Moose = Elch
Würste aus Reindeer = Rentier
Würste aus Whale = Wal

Hm ... das mit dem Walfang gefällt mir persönlich überhaupt nicht und ich würde
solche Produkte auch nicht kaufen oder probieren.
Die anderen Tiere werden in Norwegen natürlich ebenso verarbeitet wie bei uns.
Die hätte ich schon probiert, aber ... teuer!

Ich bin keine Vegetarierin, wie man merkt


Und zum Abschluss des kulinarischen Bergen-Trips gibt es noch eine exklusive Speise:





Die Burger dürfen natürlich auch in Norwegen nicht fehlen.
In Norwegen gibt es übrigens kein McDonalds, sondern nur Burger King.
Das nur mal so nebenbei. So etwas erfährt man durch die Reiseleiter bei den Landausflügen.

Der Rentier-Burger war doch tatsächlich relativ preisgünstig, nur 5 €.
Das klingt ja schon fast wie ein Sonderangebot 

Dafür sollte man für einen Burger aus Rentier- und Elchfleischgemisch 10 € auf die Theke legen.

Wir hatten eine Alternative:
in der Fischhalle gab es Fisch-, Krabben- und Muschelbrötchen zu erschwinglichen Preisen.

Die hier gezeigten Preise sind übrigens keine "Touristen-Preise", sondern ganz normal.


Die Preise für die Lebenshaltung sind allgemein sehr hoch und für uns erschreckend,
für die Norweger jedoch nicht.
Norwegen ist - u. a. wegen seines Ölvorkommens - nach der Schweiz das zweitreichste Land Europas.

Das Sozialsystem Norwegens gilt als vorbildlich.
Ein Großteil des Gewinns aus dem Ölgeschäft fließt in einen Sozialfonds
zur Altersversorung aller Norweger. Da fällt keiner durch das Netz.
Und auch für Familien mit Kindern wird sehr viel getan.


Von Hamburg bis Bergen haben wir 552 Nautische Meilen (nm) zurückgelegt,
das sind 1007 Kilometer.

Und es liegen noch jede Menge Seemeilen und Kilometer an Land vor uns.




05.09.2015, 18.55 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 2



Bevor wir gleich Hamburg verlassen, hier noch einige Eindrücke aus dieser Stadt:


Die Elbphilharmonie von ihrer schönen Seite.
Unten herum war sie noch eingerüstet.
Fertig werden soll sie angeblich 2017 -
warten wir's ab.








Schnuckelige Häuschen im Hafen City:








Mir geht es auch so, diese Stadt gefällt mir unglaublich gut:






Und wir kommen ganz sicher wieder - nämlich am Ende der Norwegen-Reise 



Das Parken des Autos am reservierten Parkplatz, der Bus-Shuttle zum Schiff,
dort die späte Frage, ob die Fenster des Autos geschlossen sind
das Einchecken, an Bord gehen und die Kabine suchen -
dort auf das Gepäck und das Auslaufen warten ...
dies alles war schon ziemlich aufregend.

Um 17 Uhr hieß es dann endlich: Leinen los zum Auslaufen!
Entlang des Elbufers standen winkende Menschen, auf dem Deck herrschte
reges Gedränge, um die besten Plätze mit dem besten Ausblick zu ergattern.

Alle, die wie wir länger ausharrten, wurden mit diesem Anblick belohnt:

dem Sonnenuntergang über der Elbe








Einladung zum Platznehmen und genießen:







Vor uns liegen ca 100 km elbabwärts bis zur Mündung -

und da beginnt dann die "richtige" große Reise






Nickname 01.09.2015, 21.02 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Norwegen, Reisebericht 1



Der Alltag hält ganz allmählich wieder Einzug - und nach dem Sichten
und Aussortieren der vielen Fotos beginne ich jetzt mal damit,
von unserem Urlaub zu berichten, der für uns etwas ganz Besonderes war.


Mit dem Auto ging es bis Hamburg, wo wir 1 x übernachtet haben,
um uns am nächsten Nachmittag hier hin zu begeben:







Mit diesem "Schiffchen" würden wir also auf Kreuzfahrt gehen -
bis zum Nordkap und natürlich auch wieder zurück.

Unsere Reiseroute mit den Landausflügen ist auf der Karte zu sehen:







Da ich nicht weiß, ob das gut zu lesen ist, hier noch die Anlege-Stationen:

Hamburg ab
Bergen
Geiranger / Geirangerfjord
Honningsvag / Nordkap
Alta
Tromso / Insel Sommaroy
Alta
Alesund
Hamburg an

Bei Honningsvag und Alesund muss so ein Kringel aufs a/A
aber den habe ich nicht.
Und Tromso / Sommaroy bekommen einen Strich durchs letzte o.

Ich weiß, dass man sich das irgendwo herunterladen kann,
aber ich bin damit nicht so fit 


Diese relativ große Karte wurde übrigens auf dem Schiff angefertigt und von
einem Besatzungsmitglied kunstvoll bemalt.
Man konnte diese Karte bei einer Tombola gewinnen und vom Kapitän
unterschrieben mit nach Hause nehmen.

Bei uns hängt sie nicht


Mit der Anreise in Hamburg rückte die Kreuzfahrt immer näher
und vor lauter Vorfreude hätte ich fast abgehoben.
Aber so ganz ist mir das nicht gelungen -
im Gegensatz zu den beiden Straßenkünstlern:





Während ich mit beiden Füßen fest auf dem Boden stand,
schwebten die Beiden in etlichen Zentimetern Höhe.

Ich habe natürlich versucht, den Trick herauszufinden.
Ich bin von hinten mit der Hand unter und um die Beiden herum gegangen,
um eventuell verborgene Stangen, Seile ö.ä. zu erfühlen.
Nichts!
Vielleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie das funktioniert?
Die beiden Herrschaften haben nämlich keine Miene verzogen und auch nicht mit mir gesprochen



Nach dem 1. Einblick folgt bald der zweite Teil meines Reiseberichtes.


Nickname 26.08.2015, 13.29 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

weit gereist

sind wir






und mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck wieder gut zu Hause angekommen.

Nach 14 Tagen ohne Internet und mit ganz wenig Smartphone komme ich
allmählich wieder hier an.

Weitere Bilder und Berichte folgen in Kürze.



Nickname 19.08.2015, 11.33 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

vom Entenrennen ...

und der Drachenboot-Fun-Regatta im Duisburger Innenhafen habe ich Collagen angefertigt.
Ich hatte so viele Fotos, dass ein Bericht mit Einzelbildern zu lang und umfangreich geworden wäre.

Also: letztes Wochenende gab es das oben genannte Innenhafenfest. Schon öfter wollte ich da
mal gerne hin, war aber die letzten Jahre immer zu dieser Zeit in Urlaub.
In diesem Jahr haben wir es dann endlich mal geschafft und hatten einen richtig schönen Sonntag dort.

Der Drachenboot-Wettbewerb findet Samstag und Sonntag statt, das Entenrennen am Sonntag Nachmittag.

Es gibt viele Sponsoren, für das Entenrennen können Lose gekauft werden. Der Erlös geht an den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte. Außerdem kann man auch Entchen kaufen und mit nach Hause nehmen - was wir für unsere Enkelkinder natürlich auch gemacht haben.

Etwas Besonderes sind die großen Enten, die von Firmen oder Prominenten kunstvoll gestaltet werden.
Diese großen Enten werden zuerst für das Promi-Rennen zu Wasser gelassen.
Im Anschluss folgen die unzähligen kleinen Enten, die mit Nummern versehen sind.
Und wenn man Glück hat, kann man mit seinem Los / seinen Losen gewinnen.
Wir hatten kein Glück, aber trotzdem jede Menge Spaß.

Hier zuerst einige der Promi-Enten. Ich kann leider nicht alle zeigen,
aber alle waren mit viel Hingabe und Witz gestaltet:







links oben: die MSV-Ente - die muss hier in Duisburg natürlich sein, zumal wir ja in die 2. Liga aufgestiegen sind.
rechts oben: Punk mit Irokesenschnitt und Piercing
links unten: die Ente einer Zahnarztpraxis, mit Gebiss, Zahnbürsten als Ruder, Mundspülbecher und Spiegelchen
rechts unten: very british ... Tea-Time im Schiffchen (Restaurant) mit einer Lady in pink samt Tortenstückchen






links oben: der Drachenkopf eines Drachenbootes - darum heißt das ja wohl auch so ;-)
rechts oben: diese Entchen - und noch viele mehr - konnte man kaufen
links unten: Teil eines von der Fa. Krohne gestalteten, sehr langen Enten-Schiffes. Dieses war so lang, dass es nicht zu Wasser gelassen wurde
rechts unten: nach Beendigung des Rennens ein letzter Blick aus dem Parkhaus auf einige teilnehmende Boote

Am Sonntag gab es am anderen Ende des Innenhafens auch noch den "Marina-Markt".
Der findet 1 x monatlich statt und ist ein Besuchermagnet.
Neben Obst und Gemüse gibt es viele Blumen zu kaufen und sehr viel und auch ausgefallenes Kunsthandwerk.

Der nächste Markt findet am 12. Juli statt und ich kann einen Besuch dort wärmstens empfehlen.



Nickname 16.06.2015, 20.24 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL