GedankenBilder Edith Tries

Agnes:
Danke für die Wünsche liebe Edith, das wünsch
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Pat:
Das wünsche ich Dir auch. Ich habe mir für di
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Escara / Esther:
Liebe Edith, auf meiner Blogtour in neuen Jah
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Maria:
Vielen Dank für die guten Wünsche. Auch dir w
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Zitante Christa:
Auch ich habe heute einen Stern auf den Weg g
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Anette:
Danke ...
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Sandra:
Liebe Edith,auch auf diesem Weg ein frohes Fe
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Zitante Christa:
Ich kenne die Pflanze unter "Christrose" und
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Zitante Christa:
Danke Dir, liebe Edith,eine freudvolle Advent
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Agnes:
Text und Foto bilden eine wunderschöne Kombin
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Menschliches

Zugvögel



Vor einigen Wochen schon konnten wir in der Zeitung lesen, dass eine große Storchen-Schar auf dem Flug in den Süden am Niederrhein eine Rast eingelegt hat.


Nach 2 Tagen Erholungspause in der Nähe von Krefeld sind sie weitergeflogen - ihrem Winterquartier entgegen.


Hm, dachten wir, komisch:

einer von ihnen zieht ständig seine Kreise über dem Niederrhein und lässt es sich auf der Wiese gutgehen:




Storch.jpg





Was der wohl da macht?

Will er denn nicht im Warmen überwintern?

Hat er sich so gut akklimatisiert, dass er unbeschadet durch unsere doch

 strenger gewordenen Winter kommt?



Nein, weit gefehlt! Des Rätsel Lösung liegt eigentlich auf der Hand ... denn wir alle wissen doch:



die Babys bringt der Storch!!!   ok.gif


Und so geschah es, dass am 02. Oktober des Jahres 2011 ein süßer Junge das Licht der Welt erblickte und die Blogbetreiberin zur Oma und ihren Mann zum Opa machte.


Wir sind glückliche Großeltern und freuen uns riesig über unser 1. Enkelkind
 grinsen.gif





Nachtrag v. 07. Oktober 2011:


Unser kleiner Enkel heißt übrigens


BEN
MAARTEN


Den Nachnamen müsst Ihr ja nicht wissen ...


Ich habe so süße Fotos gemacht - aber ohne Bens Zustimmung möchte ich die nicht zeigen.

Und bis er sich entscheiden kann, vergehen sicher noch ganz viele Jahre - leider zwinkern.gif




Nickname 03.10.2011, 19.58 | (13/13) Kommentare (RSS) | TB | PL

Westfalen-Treffen



Es war wieder einmal soweit: das diesjährige Westfalen-Treffen stand an.
Dieses Treffen gibt es nun schon seit 8 Jahren, ich war zum 3. Mal dabei.

Dem Treffen liegt der Gedanke zugrunde, dass sich fotografier-begeisterte Blog- und Webseiten-Betreiber treffen, persönlich kennenlernen bzw. die Bekanntschaften auffrischen, viel fotografieren natürlich, lecker essen und ganz viel erzählen.

Organisiert wurde das Treffen von ihr und ihrem Mann.

Insgesamt waren wir 15 Personen, dementsprechend munter ging es zu.


Wir trafen uns am 07. Mai 2011 hier:








Schloss Burg





Da die Uhrzeit des Treffens 12 Uhr war, musste natürlich zuerst das Mittagessen eingenommen werden.
Dazu waren Tische im Restaurant "Zur schönen Aussicht" reserviert - und die Aussicht von dort war wirklich schön!
Durch große Fenster guckten wir über Baumwipfel bis in die Ferne.

Es wurde lange gegessen und viel gequatscht.
Die Feststellung, dass die Tische durch eine Verblendung etwas niedriger waren als üblich und somit auch "Schenkel-untauglich", sorgte für große Heiterkeit.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum eigentlichen Eingang der Burg, denn wir waren zu einer Burgführung angemeldet.
Auf dem Weg dort hin kamen wir an einem Schild vorbei und stellten fest:





 




wir hätten auch wesentlich preisgünstiger essen können


Naja, nun war es passiert - und ganz ehrlich: Bratwurst, Brötchen und Senf gibt's auch zu Hause an der Pommes-Bude.


Als wir alle am Eingang zur Burg versammelt waren, wurden wir von unserem Burgfräulein Susanne begrüßt:









Die Führung mit ihr hat richtig Spaß gemacht, denn Susanne S. hat uns nicht nur viel Wissenswertes vermittelt, sondern sie tat es auf sehr amüsante, augenzwinkernde Weise!

Jetzt wissen wir übrigens auch, woher die Sprüche:

"Durch die Lappen gehen" und "Die Tafel aufheben" kommen,

und dass das Bergische Land nicht so heißt, weil es hügelig oder bergig ist, sondern dass die Bezeichnung von den Herrschern "zu Berg" abgeleitet wurde.


Der folgende Raum - eher ein Saal -  war zu damaligen Zeiten so etwas wie unser heutiges Wohnzimmer. Die Farbenpracht ist sehr beeindruckend:








Kemenate




Auch dieser Raum










war faszinierend für mich - war er doch an allen Wänden wunderschön bemalt.
Zu sehen ist die Ahnengalerie der Burgherren, und die Erklärungen zur Familiengeschichte waren äußerst interessant.

Damals wurden schon fünfjährige Kinder einander versprochen und mussten dann mit ca 16 Jahren heiraten ... den von den Eltern bestimmten Partner / Partnerin!


Nach Beendigung der ca 1-stündigen Führung durften wir uns frei in der Burganlage bewegen und konnten uns nach Herzenslust umsehen - und auch das Fotografieren ist dort uneingeschränkt erlaubt.

Das hat uns alle wirklich sehr erfreut, denn meistens ist das Fotografieren verboten.
Sogar die Veröffentlichung in unseren Blogs ist erlaubt - na, wenn das mal kein Service ist ok.gif


Unser Rundgang führte uns durch Übergänge mit schöner Aussicht auf die wirklich gut erhaltene bzw. restaurierte Burganlage:











und dann hinunter in die Hexenküchen  alten Apotheken:











Die Behälter, so ordentlich in Reih und Glied, und die vielen kleinen Schubladen waren ja schon toll anzusehen.
Aber die warmen Farben und dann noch dieser Spiegel in der Mitte - das war eine Augenweide.


Wie wir später bemerkten, konnte man in der Burganlage so manchem Laster frönen:





 





Und auf der ausgewiesenen, längsten Naturstamm-Bank aus einem Stück Baum wollten wir natürlich alle sitzen.









Es gibt auch ein Foto der Bank mit ihren Besetzern, da ich aber nicht um Erlaubnis einer Veröffentlichung nachgefragt habe, möchte ich die darauf hockenden Menschen nicht einfach so zeigen.

Zu sehen gibt es aber ein Bild bei Agnes - Link siehe oben im Text.
Mich sucht ihr da vergebens - ich war zu spät, weil ich das Menü-Schild noch fotografieren musste *g*

Nachdem wir also sehr viel treppauf, treppab gelaufen sind, alle Fotos im Kasten hatten und das Mittagessen auch schon 2 Stunden her war, brauchten unsere Mägen so langsam mal wieder Nachschub

Herzhaftes hatten wir ja schon, also ging es ins:








Waffelhaus

mit Sessellift im Vordergrund, mit dem wir aber nicht gefahren sind - wir sind gelaufen!



Die "Bergischen Waffeln" sind ja bekannt und eine Spezialität - und so eine riesige Waffelkarte habe ich noch nirgendwo gesehen.
Es gibt Waffeln aus ganz normalem Weizenmehl, aus Buchweizenmehl und Honigwaffeln.
Das sind dann nur die Süßen. 
Außerdem gibt es dort noch herzhaft belegte Waffeln.


Ich schätze mal, dass es ca 80-100 unterschiedliche Waffeln zur Auswahl gibt.


Nachdem bestellt war und alle - bis auf 3 Personen, mich eingeschlossen - ihre Waffeln bekommen hatten, stellte sich heraus, dass der Wunsch eben dieser 3 Personen nicht erfüllt werden konnte, da die ausliegende Sonderkarte nicht aktuell war.
Wir wählten also alle 3 eine Buchweizenwaffel mit Vanille-Eis, Erdbeeren und Sahne.

Und das war der Blick auf meinen Teller:





 



alles meins *g*


Die Waffel ist übrigens nicht verbrannt ... das Buchweizenmehl ist ganz dunkel!

Als Entschuldigung für die nicht lieferbaren Waffeln gab es von der Herrin des Waffelhauses für alle ein Glas Maibowle - das Fußvolk war entzückt!


Zwischen 18.30 Uhr und 19.00 Uhr machten sich so nach und nach die meisten Teilnehmer auf den Heimweg.
Ein paar ganz Unentwegte suchten sich noch ein Lokal außerhalb der Burganlage und haben dort, wie ich gelesen haben, noch zu Abend gegessen *uff*

Es war ein sehr schöner Tag und ich bedanke mich auch hier noch einmal herzlich bei Agnes und Erwin für die aufwändige Organisation.
Immerhin sind die Beiden nicht nur mehrmals dort hin gefahren, sondern sie mussten natürlich auch das Essen vorkosten!

Und Agnes hat sich auch noch um das Wetter gekümmert, welches nicht besser hätte sein können:
strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und Temperaturen zwischen 25  und 29 Grad!

Ebenso herzlich bedanke ich mich bei ihr fürs Chauffieren - wir hatten kurzweilige und luftig-sommerliche Fahrten - und bei allen Teilnehmenden, die zu diesem schönen Tag beigetragen haben

Auf meiner Rückfahrt von Pat habe ich an einer Stelle angehalten, meine Kamera geschnappt und bin einige Meter zurückgelaufen, um unbedingt ein Foto zu schießen.

Und das zeige ich beim nächsten Mal ... ganz für sich alleine, denn es war der krönende Abschluss eines tollen Frühsommer-Tages!


 
Nachtrag v. 14. Mai:

Ich ergänze meinen Bericht hiermit durch eine Linkliste zu den Teilnehmern, die ebenfalls über das Treffen berichten:

Nickname 11.05.2011, 21.44 | (10/10) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gedanken zum Zeitgeschehen




Einige Tage habe ich darüber nachgedacht, ob ich etwas zu Japan schreiben soll oder nicht?!
Es wird viel diskutiert, geredet, Anteil genommen, mitgefühlt.
Bei vielen Menschen läuft der Fernseher den ganzen Tag, so manches Radio ebenso.

Da fragt man sich, ob es überhaupt von Interesse ist, noch einen Blogbeitrag mehr in die Welt zu setzen ...?

Nein, ich wollte es nicht - und hatte vor, meinem ganz normalen Ablauf zu folgen und das für morgen vorgesehene Foto einzusetzen.

Und dann hat mir mein Gefühl etwas anderes gesagt - ich kann hier in meinem Blog nicht einfach zur Tagesordnung übergehen!


Mein Fernseher wird mittlerweile wieder genauso wenig eingeschaltet wie vor den Katastrophen.
Wenn ich zuhause bin, höre ich mir die Nachrichten im Radio an - diese kurzen Mitteilungen reichen mir aus.

Nein - ich will mir nicht dauerhaft die immer wiederkehrenden Bilder dieser unermesslichen Zerstörung, des unerträglichen Leides dieser Menschen ansehen.
Die Wiederholungen der Bilder und Filme machen das alles auch nicht erträglicher, im Gegenteil.

Ja, auch mich bedrücken diese Geschehnisse! Manchmal fühle ich mich, als nähme mir ein Stein im Brustkorb die Luft zum Atmen. Die Tränen sitzen locker und bahnen sich spätestens dann einen Weg, wenn ich abends in den Nachrichten dieses menschliche Elend und die unglaubliche Zerstörung sehe.


Und trotzdem bin ich der Meinung:

wir dürfen durch diese Katastrophen nicht depressiv werden, wir sollten uns nicht aus Solidarität mit den geschundenen Menschen jegliche Freude versagen - denn nur dann, wenn wir uns trotzdem an schönen Dingen erfreuen können, wenn wir es uns erlauben, uns trotzdem etwas Gutes zu tun - nur dann können wir das alles aushalten und vielleicht irgendetwas in Bewegung setzen - zum Wohl aller Menschen.




Und hier kommt mein eigentlicher Beitrag zum Thema.

Ich habe versucht, meine Gedanken in kurze, überschaubare Sätze zu fassen:





 








Apokalypse
 

Erbebt ist das Land,
erschüttert in seinen Grundfesten,
zerstört der Glaube an menschliche Allmacht.
 
Überrollt, verschluckt und wieder
ausgespien von einer riesigen Flut
liegt das Leben in Trümmern.
 
Beherrscht bleiben die Gesichter,
diszipliniert die Menschen
in all ihrem Leid, überzeugt:
 
den Wiederaufbau werden wir schaffen!
 
Doch dann greift sie um sich -
schleichend, unsichtbar und geruchlos -
die atomare Verseuchung.
 
Evakuierung und Flucht,
heimatlos gewordene Menschen,
entwurzelt und ihrer Würde beraubt.
 
So manche Hoffnung wird zerstört
durch traurige Gewissheit:
der liebste Mensch ging verloren.
 
Tränenströme weichen Fassaden auf,
lassen sie bröckeln, reißen sie ein.
Die Katastrophe bekommt ein Gesicht.
 
Dunkelheit legt sich
 über das
„Land der aufgehenden Sonne“


© Edith Tries, 16.03.2011





Nickname 16.03.2011, 15.45 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Entschleunigung

  




 






Zeit zur Besinnung ...


Laut Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hält die Mehrheit der Deutschen nichts vom Fasten.


Aussage / Zitat:


> Nur jeder Neunte will zwischen Aschermittwoch und Ostern auf etwas verzichten.

Mehr als 88 Prozent verhalten sich genauso wie sonst auch. <



Früher waren die Fastenregeln vorgegeben. Es wurde an Essen und Trinken gespart, auch sexuelle Enthaltsamkeit gehörte für viele dazu.

Nur sonntags gab es das Fastenbrechen, d. h. man durfte an den Sonntagen üppiger essen und trinken als an den übrigen Tagen der 40-tägigen Fastenzeit.

Heute stellt sich die Frage nach der Art des Fastens und nach dem Sinn vielleicht auf ganz anderer Ebene?!

Lt. verschiedener Berichte bezieht sich das Fasten heutzutage nicht unbedingt auf Speisen und Getränke. Vermehrt kommt der Verzicht von Dingen ins Spiel, die uns im Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden sind und die vielen von uns als lebensnotwendig erscheinen.

Fernseher, Facebook und Twitter, das Internet ganz allgemein sowie die ständige Erreichbarkeit über das Handy – alles dies sind Dinge, die teilweise nützlich, teilweise auch nur gefühlt wichtig sind.

Somit ergeben sich bei echtem Willen viele Möglichkeiten des „Fastens“.


Der Fernseher wird z. B. seltener und nur noch ganz gezielt eingeschaltet, es gibt eine Kampagne bei Facebook für 7 Wochen „ohne“, die Internet-Nutzung sowie die ständige Erreichbarkeit über das Handy kann eingeschränkt oder ganz darauf verzichtet werden.

Eine gute Möglichkeit zur Entschleunigung und um sich auf die eigentlichen Dinge zu besinnen ist es, nur eines nach dem anderen zu tun, z.B.:


Lesen ohne „Untermalung“ durch Radio oder TV

Essen ohne dabei zu lesen

Auto fahren mit ausgeschaltetem Radio

spazieren gehen, ohne mal eben nebenbei mit dem Handy zu telefonieren …

usw., usw.


Ich persönlich habe mir den Verzicht auf einige Genussmittel vorgenommen, dazu kommen Änderungen im Tagesablauf bzw. in meinem eingefahrenen alltäglichen Verhalten, was einen Verzicht bzw. eine Einschränkung in einigen o. g. Gebieten bedeutet.

Ich habe mir für diese Vorhaben moralische Unterstützung durch eine Fastenaktion gesichert weil ich nicht weiß, ob ich das so ganz alleine durchhalten würde.

Übrigens:

laut GfK ist die Bereitschaft zum Fasten bei Frauen höher als bei Männern ...?!


All denen von Euch, die in irgendeiner Weise fasten, wünsche ich Durchhaltevermögen - aber auch Nachsicht sich selbst gegenüber, wenn es mal an einem Tag nicht so gut läuft




Nickname 12.03.2011, 19.00 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

verwurzelt


 












Diese Abbildung zeigt das Märzblatt meines Wandkalenders "GedankenBilder 2011"





Nickname 02.03.2011, 19.06 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gedenken



Im Sommer 2008 machten wir Urlaub am Bodensee.
In diesem Urlaub lernte ich nach 3 Jahren Internet-Bekanntschaft  Sönke  endlich persönlich kennen

Viele von Euch kennen / kannten Sönke oder haben ihn irgendwo im Internet angetroffen, von ihm
gelesen bzw. seine wunderschönen Fotos bewundert.


Wenn ich auf meinen Lesungen erzähle, dass Sönke und ich ein gemeinsames Buch gestaltet haben,
ohne uns bis zur Fertigstellung jemals getroffen zu haben, ruft dies immer ungläubiges Erstaunen hervor.

Aber so geht das in Zeiten des Internets - man muss sich nicht zwangsläufig zu Arbeitstreffen verabreden.
Auch ich hätte früher niemals gedacht, das so etwas möglich ist!

Wir schickten also Dateien hin und her, telefonierten viel, um Dinge sofort und im direkten Austausch abzuklären, hatten jede Menge Arbeit und auch viel Freude an der ganzen Sache.

Unterbrechen mussten wir die Arbeit an diesem Buch, als Sönke ins Krankenhaus kam und sich einer schweren Operation unterziehen musste.

Auch hieran erinnern sich bestimmt einige von Euch - Sönke hat ja ganz offen darüber in seinem Blog berichtet und viele internette und reale Freunde und Bekannte haben Anteil an seiner Erkrankung genommen.


Die Entstehung des Büchleins  Gelebte Momente  zog sich vom ersten Gedanken bis zur Fertigstellung im Jahr 2006 über mehr als 1 Jahr hin.



Als mein Mann, ich und unsere Hündin Tapsi 2008 zum Bodensee fuhren war dies die beste Gelegenheit, uns mit Sönke zu treffen, der unmittelbar an unserer Route wohnte.


Das erste Beschnuppern fand auf unserer Hinfahrt in einer Autobahn-Raststätte statt.
Sympathie war sofort auf allen Seiten da - und wir verabredeten ein weiteres Treffen während unseres Urlaubs.
Sönke wollte zum Bodensee kommen und einen ganzen Tag mit uns verbringen.

Leider konnte Sönkes Frau nicht mit dabei sein. Wir - und ich ganz besonders - hätte sie sehr gerne kennengelernt.


Sönke kam dann an einem schönen Sommertag nach Meersburg und wir setzten von dort auf die Insel Mainau über, wo wir den ganzen Tag verbrachten.

Auf der Rückfahrt mit dem letzten Schiff entstand dann das Foto von einem wunderschönen Sonnenuntergang.
Mir gefallen besonders gut die von der Sonne ausgehenden Strahlen, dieses Licht in der Dunkelheit.


Dieses Foto ist das letzte Bild, das ich während unseres Treffens gemacht habe - und gerade deshalb passt es besonders gut, um es heute hier zu zeigen:















Heute vor 2 Jahren ist Sönke verstorben.

Geblieben ist die Erinnerung an diesen schönen Tag - und unser gemeinsames Büchlein.


Meine herzlichen Grüße gehen heute auch an seine Frau und die Familie.







Nickname 23.01.2011, 20.45 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

kostbare Erde






Durch die neuesten Pantschereien und die damit verbundene Vergiftung von Mensch und Tier zwecks Gewinn-Maximierung - und wegen der Missachtung jeglicher Kreatur durch manche Mitmenschen - bin ich auf die Idee gekommen, Euch diesen weisen Text von Chief Seattle zu zeigen (Link führt zu wikipedia, dort findet man den Text etwas anders)


Fotografiert habe ich diesen Text im Stralsunder  Meeresmuseum 


Die Weisheit des Indianer-Häuptlings hat mich sehr beeindruckt.


Nickname 06.01.2011, 19.24 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Silvester / Neues Jahr

 












Segenswunsch zum Jahreswechsel



Dass Du voller Dankbarkeit

für alles Gute
auf dieses Jahr zurück blickst -
 
dass Du Bedrückendes und Schweres
aus diesem Jahr
annehmen kannst als Teil Deines Lebens -
 
dass alles, was gewesen ist,
jetzt oder später einen Sinn macht
und Dein Leben bereichert -
 

das wünsche ich Dir.

 
 

Dass Du das beginnende Jahr

hoffnungsvoll begrüßt
und ihm Zeit lässt,
sich zu entfalten -
 
dass Du keine unerfüllbaren
Anforderungen und Wünsche
an dieses Jahr stellst
sondern es nimmst, wie es kommt -
 
dass Du deine Ziele
für das beginnende Jahr
nicht zu hoch steckst
sondern in kleinen Schritten gehst -
 
dass dieses Jahr 2011
ein gutes und gesundes,
ein liebevolles und erfülltes Jahr
für Dich und die Deinen wird -
 

das wünsche ich Dir von Herzen.





© Edith Tries




 
 

Nickname 31.12.2010, 12.19 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

In die Zukunft blicken?



Mein Gedachtes und Geschriebenes im vorigen Beitrag hat sie unter anderem mit folgenden Worten kommentiert:


> 13 Jahre ist es jetzt her, daß wir uns kennen. Ob es damals besser gewesen wäre, wenn wir gewußt hätten, daß wir das schaffen? <


Diese Frage von Zitante Christa hat mich tatsächlich ans Grübeln gebracht, denn die Frage bezieht sich nicht darauf, ob wir mit einer so lang anhaltenden Freundschaft gerechnet haben.
 
Nein, sie bezieht sich auf etwas ganz anderes!

Doch dazu muss ich etwas berichten, was auch in den ganz persönlichen Bereich von Christa reicht - ich habe mir also erst einmal ihre Zustimmung eingeholt lachen.gif


Hier kommt der Versuch einer Antwort aus meiner Sicht:


Wir kennen  uns also seit ziemlich genau 13 Jahren.

Unsere erste Begegnung verlief unter unerfreulichen Umständen - wir trafen uns in der Sitzecke der gynaekologischen Station eines Duisburger Krankenhauses.


Unser beider Leben wurde kurz zuvor durch die Diagnose Brustkrebs aus den Angeln gehoben.

Da wir unsere Chemo-Therapien immer zur gleichen Zeit bekamen, sahen wir uns in der Folge über mehrere Monate regelmäßig dort im Krankenhaus wieder.

Insgesamt waren wir 4 Patientinnen, die sich immer wieder zur Chemo zusammen fanden.
Wir hingen von morgens früh bis gegen Abend an unseren Infusionen, teilten unser Leid, unsere Sorgen und Zukunftsängste.

Die Auswirkungen der Chemo-Therapien waren unterschiedlich stark. Gelitten haben wir alle darunter.

Es gab am Anfang teilweise Pessimismus, teilweise fast irrationalen Optimismus, was den Verlauf der Krankheit / Genesung und die Zukunftsaussichten anging.


Im Laufe der monatelangen Therapien tauchten hin und wieder Fragen auf, die wir mal lebhaft, mal eher erschöpft besprachen:

weiter machen und auf der bestmöglich sicheren Seite sein -
oder abbrechen und abwarten, was passiert?

Lohnt es sich, diese Strapazen zu erleiden / durchzuhalten?
Werden wir diese Erkrankung überleben?


Und  genau das ist die Frage, die Christa meint:


Wäre es damals besser, leichter für uns gewesen, wenn wir gewusst hätten, dass wir es schaffen?!


Durchgehalten haben wir alle - auch wenn der Ausgang unserer Krebserkrankung im Ungewissen lag.

Wir alle haben nach langem Leidensweg festgestellt:










Doch hätte es mir geholfen zu wissen, dass ich überlebe?


Während der Chemos und auch während der langen Bestrahlungswochen, die mich sehr geschlaucht haben, fragte ich mich manchmal, ob mir das alles tatsächlich hilft oder meinen Körper zusätzlich schwächt?

Ich hatte also zwischendrin durchaus meine Zweifel, weil die Chemotherapie nicht nur die Krebszellen angreift, sondern den gesamten (gesunden) Körper.

Ich habe durchgehalten, weil ich auf der sicheren Seite sein wollte.
Hätte ich abgebrochen und es wären Metastasen aufgetaucht, hätte ich mir selber Vorwürfe gemacht - und das Rad nicht mehr zurückdrehen können.


Die Gewissheit zu haben, dass ich es schaffe, hätte mir damals das Durchhalten ganz bestimmt erleichtert.
Vermutlich (!) hätte ich die ganzen Nebenwirkungen gelassener hingenommen mit dem Wissen, dass ich mein Ziel erreiche.


Und jetzt schließen sich für mich weitere Fragen an:

auch wenn es manchmal hilfreich wäre, in die Zukunft blicken zu können - würde uns das beruhigen, zufriedenstellen, Wege ebnen, das Leben tatsächlich erleichtern?

Oder würden wir unser ganzes Handeln ändern und dadurch viele wesentliche Dinge am Wegesrand außer Acht lassen?
Würde unsere Entscheidungsfähigkeit leiden, weil wir gar nicht mehr großartig nachdenken würden?
Würden wir Dinge versäumen - Schönes wie Trauriges - weil unser Blick nur noch auf das gerichtet ist, was uns vorausgesagt wird?

Würden wir nur noch auf die Ereignisse der Zukunft starren, weil wir sie im Vorhinein wissen und erwarten?


Ich möchte nicht in die Zukunft blicken können, denn dann hätte ich das Gefühl, mein Leben und dessen Verlauf nicht mehr selber beeinflussen zu können.


Liebe Christa - du hast Dich gewundert, dass Deine einfache Frage zu einem Bericht führt.

Hier ist er und ich bin gespannt, ob es unterschiedliche Meinungen gibt zum



Blick in die Zukunft






Nachtrag vom 02.11.

Mit so vielen, ernsthaften Kommentaren habe ich - ehrlich gesagt - nicht gerechnet.
Ein einfaches: ja, das würde ich gerne / nein das möchte ich nicht ... -
darauf hatte ich gehofft.
Dass es von Euch so tiefgehende Gedanken hier in meinem Blog gibt, das beeindruckt mich sehr! 


Mein Vorhaben, möglichst alle Kommentare zu beantworten, hat mich dieses Mal ganz schön ans Arbeiten gebracht ;-)
Ernste Kommentare erfordern schließlich eine ernsthafte Antwort.
Und jeder Kommentar hat Anlass zu neuem Nachdenken gegeben.


So sind wir hier über Krankheit und "in die Zukunft blicken" im Sterbeprozess und beim Tod angekommen.
Das ist ein weites Feld und ein unerschöpfliches Thema.


Fragen, Gefühle, Ansichten - alles dies gehört dazu.
Der Austausch darüber würde vermutlich für ein Buch ausreichen :-)


Darum lasse ich dieses Posting noch ein, zwei Tage hier stehen, bevor etwas Neues kommt.
Vielleicht gibt es ja noch den ein oder anderen ergänzenden Kommentar dazu.


Schon jetzt möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für Eure Beiträge bedanken.
Sie sind für mich - und vielleicht auch für die übrigen LeserInnen - eine Bereicherung :-)
 

Nickname 29.10.2010, 12.19 | (10/10) Kommentare (RSS) | TB | PL

wie versprochen ...

 
der kurze Bericht zur Matinée im "C´est la Vie"



"Hast du Lust auf eine Matinée?" fragte mich meine Freundin Angelika.
Hatte ich - und so starteten wir an einem Sonntag Morgen Richtung Issum-Sevelen.

Ich hatte bis dahin noch nie von dieser "Kultur-Scheune" gehört.
Sie ist zwar nicht so weit weg, dass sie "aus der Welt" wäre - aber mal eben nebenan liegt Sevelen auch wieder nicht.
Das Wetter war sonnig und wir beide voller Vorfreude auf das, was uns erwarten würde.

In Sevelen angekommen ging es zwischen 2 Häusern in diesen Eingangsbereich:








Wir waren zeitig da und hatten Gelegenheit, ganz in Ruhe Marie-Christine (Macri) und den Chef des Hauses, Hubert Engels, zu begrüßen.

Von der Innenraum-Gestaltung des "C´est la Vie"  war ich sofort sehr angetan.

Das sind "meine" Farben: warme orangerote und gelbe Töne, perfekt kombiniert mit Holz und entsprechender Einrichtung.
Und da es auch einen Verkauf französicher Weine gibt, lagen und standen in den Räumen verteilt diese guten Tropfen - in Flaschen natürlich

Diese Räume haben mich einfach begeistert, ebenso das freundliche, lebhafte und offene Wesen der Gastgeber.



 





Obwohl ich außer meiner Freundin niemanden richtig kannte, habe ich mich gefühlt, als wäre ich unter guten Bekannten.


Das Programm war einfach klasse!

Es gab mehrere kabarettistische Beiträge von Macri. Mit ihren Beiträgen - die mit einem Augenzwinkern versehen,  aber trotzdem sehr lebensnah waren - hat sie uns zum Lachen gebracht, aber auch zum Nachdenken über so manche Situationen des alltäglichen Lebens.


Perfektioniert wurde das Programm durch Rachel, die mit ihrem Charme und ihrer wunderbaren Stimme die Zuhörer in ihren Bann zog.

Sie präsentierte uns französische, deutsche und englische Chansons. Ich hätte Rachel stundenlang zuhören können - aber nicht nur zuhören, denn bei einigen Chansons haben wir mitgesungen!

Und irgendwann hat Rachel es tatsächlich geschafft, einige von uns zum Tanzen zu animieren - was ja beiweitem nicht so einfach ist, wenn man mit seinem Gläschen Wein so schön am Tisch sitzen kann zwinkern.gif

Ach ja: ich durfte Wein trinken, meine Freundin durfte fahren!


Erwähnen möchte ich auch noch, dass es sich bei diesem Event um ein musikalisch-kabarettistisch-kulinarisches Ereignis handelte.

Es wurde also zwischendurch nach und nach ein 3-Gänge-Menue serviert, unter großem persönlichen Einsatz gezaubert von der sehr sympathischen "Köchin des Hauses", deren Namen ich leider vergessen habe.
Sie möge mir verzeihen - Hubert oder Rachel dürfen mir, falls sie hier lesen, gerne den Namen mailen, dann setze ich ihn noch hier ein


Nachtrag: Die gute Seele der Küche heißt Sabine Vitten!


Wir haben einige sehr schöne, unterhaltsame und bereichernde Stunden erlebt - leider habe ich vergessen, ein paar Flaschen Wein zu kaufen.
Das werde ich hoffentlich bald nachholen können - ich habe eine Anfrage zur Kartenreservierung für den 03.10. gestellt.
Das ist sehr kurzfristig, aber vielleicht bekomme ich ja noch 2 Plätze.

Den Wein habe ich vergessen, aber ich habe daran gedacht, Hubert Engels um die Genehmigung zur Veröffentlichung einiger Fotos in meinem Blog zu bitten.
Er hat sofort zugestimmt, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Von Rachel liegt mir bisher leider keine Genehmigung vor.


Jetzt möchte ich noch die Lösung zu der Frage verraten, die in Kommentaren zum letzten Beitrag aufgekommen ist:

was ist dieses "Ding", von dem ein Stückchen an der linken Bildseite zu sehen ist?
Ich habe nachgesehen und bin ziemlich sicher, dass es sich um einen Wasserkocher handelt.
Die Kommentatorin Anette von Beitrag Nr. 2 lag also richtig


Da fällt mir noch etwas ein:

als mir der Gedanke zu diesem Bericht kam habe ich meine Freundin gefragt, ob ich ihren Vornamen hier erwähnen darf.
Sie hat zugestimmt und gesagt, dass sie sich freut und auch stolz darauf ist, dass wir beide schon lebenslang Freundinnen sind - das sei ja schließlich nicht unbedingt "üblich".

Es ist wirklich so, dass uns diese Freunschaft praktisch in die Wiege gelegt wurde - unsere Mütter waren Freundinnen.
Je älter ich werde, desto wichtiger, kostbarer und vertrauter ist mir diese Freundschaft
Und ich frage mich - wenn Ihr mögt auch Euch - ob solche lebenslangen Freundschaften die Ausnahme sind oder ob es sie doch häufig gibt?

So, jetzt ist aus dem "kurzen" ein langer Bericht geworden - aber immerhin aufgelockert durch 2 Fotos
Alle genannten Personen in diesem Bericht (außer meine Freundin Angelika) findet Ihr unter:

                                                                  C´est la Vie



Nickname 24.09.2010, 22.53 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL