GedankenBilder Edith Tries

samsmith1337:
Diese Sonne sieht wirklich erstaunlich und se
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Agnes:
Danke für die Wünsche liebe Edith, das wünsch
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Pat:
Das wünsche ich Dir auch. Ich habe mir für di
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Escara / Esther:
Liebe Edith, auf meiner Blogtour in neuen Jah
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Maria:
Vielen Dank für die guten Wünsche. Auch dir w
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Zitante Christa:
Auch ich habe heute einen Stern auf den Weg g
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Anette:
Danke ...
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Sandra:
Liebe Edith,auch auf diesem Weg ein frohes Fe
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Zitante Christa:
Ich kenne die Pflanze unter "Christrose" und
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Zitante Christa:
Danke Dir, liebe Edith,eine freudvolle Advent
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Tag: Berichte

"Wenn der Frühling kommt ...




... dann schick ich dir
Tulpen aus Amsterdam ..."



Dieses Lied kennen vielleicht noch einige von Euch?!




Schon jahrelang möchte ich gerne mal zur Tulpenblüte nach Holland.
Nicht nach Amsterdam, sondern zum Keukenhof nach Lisse.
Das liegt allerdings fast an der Küste und ist deshalb für eine Tagestour mit Tulpen-Gucken und stundenlangem Fotografieren zu weit weg.

Dann kam mir ganz plötzlich die Idee, zum Grugapark nach Essen zu fahren.
Das ist fast nebenan und dort gibt es zu jeder Jahreszeit die entsprechenden Blumen und Pflanzen, also hoffentlich auch Tulpen - dachte ich mir *freu*

Gesagt gedacht,  getan - und ab in die Gruga.

Und dann standen wir da und staunten angesichts dieser Farbenpracht.


Heute zeige ich Euch das Tulpen-Foto Nummer 1 - weitere Bilder werden folgen.







 






Leuchtende Farben
tanzen in meinen Augen

verbinden sich

zu einem Reigen
bunter Frühlings-Klänge.


© ET.




Nickname 20.04.2011, 21.04 | (9/9) Kommentare (RSS) | TB | PL

Frau oder Mann?

 

Letzte Woche nutzten wir einen Urlaubstag und das schöne Wetter für einen Ausflug zur Burg Linn in Krefeld.

Neben der Burg steht das Kurfürstliche Jagdschloss, in welchem ein Museum
untergebracht ist.
Mich interessieren in Museen, die frühere Lebensgewohnheiten zeigen, besonders die Küchen, die Schlafzimmer und die Waschtische.
Ich weiß jetzt nicht, ob das typisch Frau ist? zwinkern.gif

Auf der Fensterbank in der Küche stand es: das Vorläufer-Modell des Dampfbügeleisens *g*

Du liebe Güte, welch ein Ungetüm! Das Bügeln mit diesem Eisen erforderte ganz sicher jede Menge Kraft.

Ich kannte von früher die Bügeleisen, die zum Aufheizen auf den Kohle-Herd gestellt wurden.
Wenn Oma meinte, das Eisen sei heiß genug, nahm sie es vom Herd, befeuchtete ihren Finger und hielt ihn ganz kurz an die heiße Sohle des Eisens.
Wenn es zischte, konnte sie mit dem Bügeln beginnen.

Allerdings waren die Böden / Sohlen dieser Bügeleisen nur einige Zentimeter dick.


Das Foto zeigt ein Kohle-Bügeleisen - aus nostalgischen Gründen in schwarz/weiß.

Dieses Bügeleisen ist eine Erfindung des späten 19. Jahrhunderts.
Durch Entriegeln des Hebels an der Spitze konnte das Oberteil aufgeklappt werden.
In den unteren Teil des Bügeleisens wurden dann glühende Kohlen oder Briketts eingefüllt, dann wurde das Bügeleisen wieder zugeklappt und konnte sich aufheizen.
Aus dem Rohr hinten konnte der Kohlendampf entweichen.

Leider trat der Dampf damals noch nicht an der Eisensohle aus - er verpuffte sozusagen völlig nutzlos.

Aber das war wohl auch besser so, denn:
Dampf von Kohlen = schwarze Wäsche?!






 






Ich bin sehr froh, dass es heute richtige Dampfbügeleisen gibt, die zudem noch sehr leicht und einfach in der Handhabung sind - dem Erfinder sei Dank!



Interessieren würde mich, ob die Erfindung des Plätt- oder Bügeleisens von einer Frau oder einem Mann gemacht wurde?!
Weiß jemand von Euch darüber Bescheid?
Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.


Übrigens:

am Pfingstwochenende findet auf Burg Linn und darum herum der Flachsmarkt statt.
Da werden wir in diesem Jahr endlich auch mal hingehen.




Als Anhang bzw. Ergänzung gibt es hier den Link zum Extrembügeln - siehe Kommentar Nr. 1




Nickname 29.03.2011, 21.24 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

ohne mich ...


... findet in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse statt - leider *seufz*

Mehrere Jahre hintereinander bin ich dort gewesen, habe mich lange vorher darauf gefreut und die Zeit in Leipzig sehr genossen!

Jedes Mal war ich in ihrer Gesellschaft und ein Mal war auch sie mit von der Partie.
Ihn habe ich dort persönlich kennen gelernt, was mich sehr gefreut hat. Seitdem stehen wir in Kontakt miteinander.

Das Highlight während eines unserer Besuche war das Treffen mit ihm und seiner Frau.
Wir waren in den Messehallen verabredet, haben uns prima unterhalten und dann auch noch zum Abendessen verabredet.
Ja, ich muss schon sagen: die Leipziger Buchmesse ist eine super Kontaktbörse 

Jeder Leipzig-Besuch hat mir / uns eine Menge Spaß beschert.

An 2 Tagen war der Messe-Besuch eingeplant, aber nur bis zum Nachmittag.

Danach waren wir regelmäßig k.o.
Die Füße waren müde und der Kopf zugepackt mit Informationen, die Tüten vollgestopft mit Info-Material und "Give-aways" der Verlage.

In den Messehallen selber haben wir uns getrennt - jede ging ihren Interessensgebieten nach.
Meine Wege führten mich immer zuerst zu meinem Verlag - es geht eben nichts über persönliche Kontakte!

Wie gut, dass es Handys gibt. So konnten wir uns zwischendurch immer mal ansimsen und einen Zwischendurch-Treffpunkt ausmachen.
Dort wurde ein Imbiss genommen, etwas getrunken, Tipps ausgetauscht - und dann gingen wir wieder getrennte Wege.

Gemeinsam fuhren wir dann nachmittags zurück zum Hotel - mit dem Zug übrigens.
10 Minutenn ab Leipzig HBF - unser Hotel lag direkt an dem klitzekleinen Bahnhof des Vorortes.
Wir machten uns frisch, die Füße einer Person wurden in der Duschtasse gekühlt *g* und dann ging es wieder rüber zum Bahnhof und ab die Post mit dem Zug nach Leipzig.

Restaurants gibt es massenhaft - es empfiehlt sich allerdings trotzdem eine Reservierung ... die Stadt ist rappelvoll zur Buchmesse.


Und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei - hoffentlich!

Den Geruch der Bücher, das Gewusel, die vielen neuen Eindrücke, die Gespräche, die Aktionen und Angebote auf der Messe, das Kennenlernen netter Menschen, Leipzig selber und das abendliche "Quatschen" - all das vermisse ich!













Ausnahmsweise habe ich das Foto als Cartoon bearbeitet. So kann man nicht sofort erkennen, um welchen Verlag es sich handelt und es sieht irgendwie witziger aus.



Nickname 19.03.2011, 20.08 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gedanken zum Zeitgeschehen




Einige Tage habe ich darüber nachgedacht, ob ich etwas zu Japan schreiben soll oder nicht?!
Es wird viel diskutiert, geredet, Anteil genommen, mitgefühlt.
Bei vielen Menschen läuft der Fernseher den ganzen Tag, so manches Radio ebenso.

Da fragt man sich, ob es überhaupt von Interesse ist, noch einen Blogbeitrag mehr in die Welt zu setzen ...?

Nein, ich wollte es nicht - und hatte vor, meinem ganz normalen Ablauf zu folgen und das für morgen vorgesehene Foto einzusetzen.

Und dann hat mir mein Gefühl etwas anderes gesagt - ich kann hier in meinem Blog nicht einfach zur Tagesordnung übergehen!


Mein Fernseher wird mittlerweile wieder genauso wenig eingeschaltet wie vor den Katastrophen.
Wenn ich zuhause bin, höre ich mir die Nachrichten im Radio an - diese kurzen Mitteilungen reichen mir aus.

Nein - ich will mir nicht dauerhaft die immer wiederkehrenden Bilder dieser unermesslichen Zerstörung, des unerträglichen Leides dieser Menschen ansehen.
Die Wiederholungen der Bilder und Filme machen das alles auch nicht erträglicher, im Gegenteil.

Ja, auch mich bedrücken diese Geschehnisse! Manchmal fühle ich mich, als nähme mir ein Stein im Brustkorb die Luft zum Atmen. Die Tränen sitzen locker und bahnen sich spätestens dann einen Weg, wenn ich abends in den Nachrichten dieses menschliche Elend und die unglaubliche Zerstörung sehe.


Und trotzdem bin ich der Meinung:

wir dürfen durch diese Katastrophen nicht depressiv werden, wir sollten uns nicht aus Solidarität mit den geschundenen Menschen jegliche Freude versagen - denn nur dann, wenn wir uns trotzdem an schönen Dingen erfreuen können, wenn wir es uns erlauben, uns trotzdem etwas Gutes zu tun - nur dann können wir das alles aushalten und vielleicht irgendetwas in Bewegung setzen - zum Wohl aller Menschen.




Und hier kommt mein eigentlicher Beitrag zum Thema.

Ich habe versucht, meine Gedanken in kurze, überschaubare Sätze zu fassen:





 








Apokalypse
 

Erbebt ist das Land,
erschüttert in seinen Grundfesten,
zerstört der Glaube an menschliche Allmacht.
 
Überrollt, verschluckt und wieder
ausgespien von einer riesigen Flut
liegt das Leben in Trümmern.
 
Beherrscht bleiben die Gesichter,
diszipliniert die Menschen
in all ihrem Leid, überzeugt:
 
den Wiederaufbau werden wir schaffen!
 
Doch dann greift sie um sich -
schleichend, unsichtbar und geruchlos -
die atomare Verseuchung.
 
Evakuierung und Flucht,
heimatlos gewordene Menschen,
entwurzelt und ihrer Würde beraubt.
 
So manche Hoffnung wird zerstört
durch traurige Gewissheit:
der liebste Mensch ging verloren.
 
Tränenströme weichen Fassaden auf,
lassen sie bröckeln, reißen sie ein.
Die Katastrophe bekommt ein Gesicht.
 
Dunkelheit legt sich
 über das
„Land der aufgehenden Sonne“


© Edith Tries, 16.03.2011





Nickname 16.03.2011, 15.45 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Entschleunigung

  




 






Zeit zur Besinnung ...


Laut Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hält die Mehrheit der Deutschen nichts vom Fasten.


Aussage / Zitat:


> Nur jeder Neunte will zwischen Aschermittwoch und Ostern auf etwas verzichten.

Mehr als 88 Prozent verhalten sich genauso wie sonst auch. <



Früher waren die Fastenregeln vorgegeben. Es wurde an Essen und Trinken gespart, auch sexuelle Enthaltsamkeit gehörte für viele dazu.

Nur sonntags gab es das Fastenbrechen, d. h. man durfte an den Sonntagen üppiger essen und trinken als an den übrigen Tagen der 40-tägigen Fastenzeit.

Heute stellt sich die Frage nach der Art des Fastens und nach dem Sinn vielleicht auf ganz anderer Ebene?!

Lt. verschiedener Berichte bezieht sich das Fasten heutzutage nicht unbedingt auf Speisen und Getränke. Vermehrt kommt der Verzicht von Dingen ins Spiel, die uns im Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden sind und die vielen von uns als lebensnotwendig erscheinen.

Fernseher, Facebook und Twitter, das Internet ganz allgemein sowie die ständige Erreichbarkeit über das Handy – alles dies sind Dinge, die teilweise nützlich, teilweise auch nur gefühlt wichtig sind.

Somit ergeben sich bei echtem Willen viele Möglichkeiten des „Fastens“.


Der Fernseher wird z. B. seltener und nur noch ganz gezielt eingeschaltet, es gibt eine Kampagne bei Facebook für 7 Wochen „ohne“, die Internet-Nutzung sowie die ständige Erreichbarkeit über das Handy kann eingeschränkt oder ganz darauf verzichtet werden.

Eine gute Möglichkeit zur Entschleunigung und um sich auf die eigentlichen Dinge zu besinnen ist es, nur eines nach dem anderen zu tun, z.B.:


Lesen ohne „Untermalung“ durch Radio oder TV

Essen ohne dabei zu lesen

Auto fahren mit ausgeschaltetem Radio

spazieren gehen, ohne mal eben nebenbei mit dem Handy zu telefonieren …

usw., usw.


Ich persönlich habe mir den Verzicht auf einige Genussmittel vorgenommen, dazu kommen Änderungen im Tagesablauf bzw. in meinem eingefahrenen alltäglichen Verhalten, was einen Verzicht bzw. eine Einschränkung in einigen o. g. Gebieten bedeutet.

Ich habe mir für diese Vorhaben moralische Unterstützung durch eine Fastenaktion gesichert weil ich nicht weiß, ob ich das so ganz alleine durchhalten würde.

Übrigens:

laut GfK ist die Bereitschaft zum Fasten bei Frauen höher als bei Männern ...?!


All denen von Euch, die in irgendeiner Weise fasten, wünsche ich Durchhaltevermögen - aber auch Nachsicht sich selbst gegenüber, wenn es mal an einem Tag nicht so gut läuft




Nickname 12.03.2011, 19.00 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Träumen

 




 











Dieses Foto hatte ich zusammen mit einem meiner Sprüche gepostet.
Nach einer Nacht des "Überschlafens" habe ich den Spruch gelöscht - nicht, weil der mir nicht gefiel, sondern weil ich glaube, dass das Foto für sich alleine viel besser wirkt.
So lasse ich Euch Raum für ganz eigene Gedanken :-)





Nachtrag v. 28.02.:


Dieses Foto entstand im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhr 2010.


Die A 40 war auf einer Länge von 60 km gesperrt und nur für Fußgänger, Radfahrer, Inline-Skater usw. zugänglich. Wie man sieht war es ein wunderschöner Sommertag und es waren über 1,5 Millionen Menschen unterwegs. Es war ein Erlebnis allererster Sahne :-)


Zu sehen ist auf dem Foto mein Blick in den Himmel.


Ich stehe auf unserer Autobahn-Brücke und gucke zwischen den Brückenseilen nach oben - ich fand diesen Blick irgendwie unbeschreiblich.

Die Stahlseile und -träger sind von einem Ausmaß, das man sich beim einfachen Überfahren der Brücke gar nicht vorstellen kann.

Und dann steht man da, blickt nach oben in wirklich schwindelnde Höhen und kann sich nur noch wundern, dass diese Technik eine Brücke samt LKW und PKW hält und trägt.


Und durch diese Technik hindurch guckst du in strahlend blauen Himmel und in watteweiße Wölkchen - es war ein Traum :-)


 

 

Nickname 25.02.2011, 19.03 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Familien-Zuwachs



im Hause der Blog-Chefin - für eine kurze Zeit ...


Hallo zusammen,
Ihr wisst ja schon, dass Edith und ihr Mann gelegentlich eine weiße Schäferhündin namens Akiba zu Gast haben. Akiba gehört zu Stefanie und Sven.
Wir gehören zu Cornelia - und somit ebenfalls zur Familie - das muss endlich auch mal gesagt werden

Wenn unsere Ernährerin und Häuschen-Putzerin schon mal in Urlaub fährt, braucht sie natürlich jemanden, der uns versorgt.

Die Blog-Chefin hat vor Jahren mal zu ihrer Tochter gesagt:

"Du hast eine eigene Wohnung und genug Freundinnen - für die Versorgung deiner Meerschweinchen stehe ich ab sofort nicht mehr zu Verfügung!"

Basta!!!

Insgeheim dachte sie bestimmt:
Die machen Dreck und riechen tut's auf Dauer auch nicht gut ... es sei denn, man macht ständig sauber. Da habe ich was Besseres zu tun!

Uff, das war ein harter Brocken!
Aber wer kann uns schon widerstehen ...!?

Unser 'Frauchen' wusste ganz genau, dass sie ihre Mutter doch rumkriegt - bei unserem Aussehen und ihrem bittenden Blick ...!
Naja, und wenn ein Urlaub vor der Türe steht, dann lassen wir immer mal anfragen und sie dann sagt:

"Du Mamaaaa, ich hab da mal ne Frage ..."  Was sie dann fragt, ist ja wohl klar, oder?
Und genauso klar ist doch wohl, dass wir dann wieder in die gewohnte Pension einziehen dürfen

Das ist aber auch sowas von praktisch:
wir müssen nicht weit fahren, werden verwöhnt und wohnen im Büro unserer Pensions-Wirtin.

Doch, doch - die Rundumversorgung funktioniert bestens und die vielen frischen Leckereien sind fast wie ein "all-you-can-eat"-Buffet.


Oh, wir haben uns noch gar nicht vorgestellt:

Freddy und Fridolin heißen wir

Ob Ihr es glaubt oder nicht:
ich, der kleine schwarze Teufel namens Freddy, bin eher schüchtern!
Und der blonde Fridolin ist neugierig und viel mutiger als ich.





 

 





Ein paar Tage mal etwas anderes zu sehen war richtig schön, aber zu Hause gefällt es uns doch am besten - wie es eben so ist nach einem Urlaub


Wir wünschen Euch allen eine schöne Woche!




Nickname 21.02.2011, 12.07 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gesprühtes



An unserem freien Tag beschlossen wir, wegen des guten Wetters einen kleinen Ausflug zu machen.

So ganz klein wurde der Ausflug dann aber doch nicht.

Er führte uns in südliche Richtung und bot uns das, was wir erhofft hatten:

die beschauliche Gemütlichkeit einer kleinen Stadt, ein wenig Kulturelles zum Angucken, einen Fluss in unmittelbarer Stadtnähe und eine Fähre, mit der wir übersetzen konnten, um vom anderen Ufer aus über die Brücke zurück zu laufen.

Diese Stadt hat eine Universität, es gibt entsprechend viel Jungvolk dort - und unzählige Fahrradfahrer, die in teils akrobatisch-lebensgefährlicher Manier um uns herum schossen.

Dieses Städtchen ist offensichtlich eine sehr junge Stadt.
So viele Babys und Kleinkinder - und das so konzentriert an einem Ort - haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

Mein Gedanke:
in dieser Stadt unser Geschäft zu haben - das wäre der Hit









Dieses Graffiti fand ich so klasse, dass ich es fotografiert habe und Euch unbedingt zeigen möchte.
Es gibt auch einen Hinweis darauf, in welcher Stadt wir waren ... !



Nachtrag v. 12.02.: 

Das Erraten dieser Stadt scheint schwierig zu sein. Oder niemand traut sich, einfach mal einen Tipp abzugeben? Oder Ihr habt einfach keine Lust ...?


Kenner der klassischen Musik kommen vielleicht darauf wenn ich sage, dass diese Stadt einen ganz großen Komponisten hervorgebracht hat. Dieser ist auf dem Graffiti sehr gut dargestellt.


Sollte es jetzt nicht "klingeln", lege ich noch mal eine wichtige Information nach lachen.gif  



So, die Lösung ist da: es handelt sich um Bonn


Meine nächsten Hinweise wären gewesen:


° in dieser Stadt gibt es einen 'sehr großen Mann'

Gemeint wäre damit der "Lange Eugen".


Ich war der Meinung, dieses Gebäude sei stark renovierungsbedürftig gewesen und deshalb abgerissen worden. Aber nein - es gibt ihn noch!


° diese Stadt hatte über viele Jahrzehnte eine äußerst wichtige Funktion für die BRD

 (Regierungs-Hauptstadt)



Ich gebe zu: wenn man noch keine Büste /  kein Portrait von Ludwig v. Beethoven gesehen hat, dann ist er nicht einfach zu erraten.

Die großen Dichter, Denker und Komponisten früherer Jahrhunderte sahen sich oft irgendwie ähnlich.


Übrigens: das Graffiti habe ich auf der gegenüberliegenden Rheinseite von Bonn entdeckt, nämlich in Bonn-Beuel.


Und eine tolle Sache gibt es dort - darüber werde ich zur Zeit der Leipziger Buchmesse berichten.

Die Idee finde ich genial und nachahmenswert ...



Nickname 10.02.2011, 19.59 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

wieder da ...


Hallo - da bin ich wieder! Ihr kennt mich ja schon vom November.
Und auf den damaligen Wunsch einer einzelnen Dame hin zeigt die Blog-Chefin Euch heute, wie groß ich jetzt bin.


Aber erst einmal zur Erinnerung:

so sah ich aus, als ich ganz frisch zu Stefanie und Sven gekommen bin.
Da musste ich noch "ganz nah am Bein" sein, so zum Eingewöhnen und für den Körperkontakt.







Naja, mir wurde auch sofort gezeigt, dass ich später mal für die Pantoffeln verantwortlich bin - ich durfte mich schon mal an den ganz spezifischen Geruch gewöhnen




 

 



Meine Ohren sind übrigens richtig schön mitgewachsen und werden immer gründlich gesäubert..
Ihr habt also keine Chance, Euch anzuschleichen und mir einen Stecker in die Nasenlöcher zu stöpseln *gg*




 





Bei der WM 2010 war ich schon so groß, dass ich mit zum Public Viewing im heimischen Betrieb durfte.
Ist ja wohl Ehrensache, dass ich als Familienmitglied eines Fußball-Begeisterten mein Äußeres den Umständen anpasste.









Oh du lieber Hund - war das aufregend. Wie die Menschen alle rumgeschrieen haben - nur wegen eines Balles *g*
Bälle habe ich jeden Tag, das ist doch nichts Besonderes ...


Naja, ich habe den Spaß mal mitgemacht. Was man nicht alles tut, damit die Chefs zufrieden sind!
Dafür wurde ich auch von allen Anwesenden reihum gekrault - das Durchhalten hat sich also gelohnt ok.gif



Mein Bericht hier hat mich jetzt ganz schön angestrengt.
Ich muss ja nicht nur erzählen, sondern auch fast jeden Tag mit zur Arbeit gehen.

Aber ganz ehrlich: mir macht das Arbeiten Spaß.
In unserem Betrieb kann ich von morgens bis abends umher rennen, bin an der frischen Luft, hab auch genügend Dreck *g* und werde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verwöhnt.

Und jetzt brauche ich ein Schläfchen, sage mal eben:


 




und winke Euch lässig zu


Ach so, sie möchte ja wissen, wie groß ich jetzt bin.
Damit sich niemand erschreckt, habe ich mich vorsichtshalber mal hingelegt.
Dann sehe ich nicht ganz so riesig aus, wie ich wirklich bin:











Ich sollte noch erwähnen, dass alle Fotos von meinen Erziehungsberechtigten Stefanie und Sven gemacht wurden und freundlicherweise hier gezeigt werden dürfen!
Die Blog-Chefin bedankt sich



Nickname 01.02.2011, 13.54 | (11/11) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gedenken



Im Sommer 2008 machten wir Urlaub am Bodensee.
In diesem Urlaub lernte ich nach 3 Jahren Internet-Bekanntschaft  Sönke  endlich persönlich kennen

Viele von Euch kennen / kannten Sönke oder haben ihn irgendwo im Internet angetroffen, von ihm
gelesen bzw. seine wunderschönen Fotos bewundert.


Wenn ich auf meinen Lesungen erzähle, dass Sönke und ich ein gemeinsames Buch gestaltet haben,
ohne uns bis zur Fertigstellung jemals getroffen zu haben, ruft dies immer ungläubiges Erstaunen hervor.

Aber so geht das in Zeiten des Internets - man muss sich nicht zwangsläufig zu Arbeitstreffen verabreden.
Auch ich hätte früher niemals gedacht, das so etwas möglich ist!

Wir schickten also Dateien hin und her, telefonierten viel, um Dinge sofort und im direkten Austausch abzuklären, hatten jede Menge Arbeit und auch viel Freude an der ganzen Sache.

Unterbrechen mussten wir die Arbeit an diesem Buch, als Sönke ins Krankenhaus kam und sich einer schweren Operation unterziehen musste.

Auch hieran erinnern sich bestimmt einige von Euch - Sönke hat ja ganz offen darüber in seinem Blog berichtet und viele internette und reale Freunde und Bekannte haben Anteil an seiner Erkrankung genommen.


Die Entstehung des Büchleins  Gelebte Momente  zog sich vom ersten Gedanken bis zur Fertigstellung im Jahr 2006 über mehr als 1 Jahr hin.



Als mein Mann, ich und unsere Hündin Tapsi 2008 zum Bodensee fuhren war dies die beste Gelegenheit, uns mit Sönke zu treffen, der unmittelbar an unserer Route wohnte.


Das erste Beschnuppern fand auf unserer Hinfahrt in einer Autobahn-Raststätte statt.
Sympathie war sofort auf allen Seiten da - und wir verabredeten ein weiteres Treffen während unseres Urlaubs.
Sönke wollte zum Bodensee kommen und einen ganzen Tag mit uns verbringen.

Leider konnte Sönkes Frau nicht mit dabei sein. Wir - und ich ganz besonders - hätte sie sehr gerne kennengelernt.


Sönke kam dann an einem schönen Sommertag nach Meersburg und wir setzten von dort auf die Insel Mainau über, wo wir den ganzen Tag verbrachten.

Auf der Rückfahrt mit dem letzten Schiff entstand dann das Foto von einem wunderschönen Sonnenuntergang.
Mir gefallen besonders gut die von der Sonne ausgehenden Strahlen, dieses Licht in der Dunkelheit.


Dieses Foto ist das letzte Bild, das ich während unseres Treffens gemacht habe - und gerade deshalb passt es besonders gut, um es heute hier zu zeigen:















Heute vor 2 Jahren ist Sönke verstorben.

Geblieben ist die Erinnerung an diesen schönen Tag - und unser gemeinsames Büchlein.


Meine herzlichen Grüße gehen heute auch an seine Frau und die Familie.







Nickname 23.01.2011, 20.45 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL