GedankenBilder Edith Tries

Agnes:
Danke für die Wünsche liebe Edith, das wünsch
...mehr

Pat:
Das wünsche ich Dir auch. Ich habe mir für di
...mehr

Escara / Esther:
Liebe Edith, auf meiner Blogtour in neuen Jah
...mehr

Maria:
Vielen Dank für die guten Wünsche. Auch dir w
...mehr

Zitante Christa:
Auch ich habe heute einen Stern auf den Weg g
...mehr

Anette:
Danke ...
...mehr

Sandra:
Liebe Edith,auch auf diesem Weg ein frohes Fe
...mehr

Zitante Christa:
Ich kenne die Pflanze unter "Christrose" und
...mehr

Zitante Christa:
Danke Dir, liebe Edith,eine freudvolle Advent
...mehr

Agnes:
Text und Foto bilden eine wunderschöne Kombin
...mehr

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Einträge ges.: 318
ø pro Tag: 0,1
Kommentare: 1631
ø pro Eintrag: 5,1
Online seit dem: 21.08.2010
in Tagen: 2712

Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Berichte

Leipzig und Buchmesse / Teil 1



Gesehen und fotografisch festgehalten auf der Leipziger Buchmesse:








Als "schreibendes Wesen" und Liebhaberin der deutschen Sprache
 unterstütze ich das voll und ganz!
Alledings ist mir auch bewusst, dass es viele Begriffe gibt,
 die wir tagtäglich benutzen und die nicht mit einem einzigen
Wort ins Deutsche zu übersetzen sind.

Bei rein englischen Begriffen ist das oft auch in Ordnung ... okay
Aber bei denglischen Wörtern sträuben sich mir oft die Nackenhaare,
zumal sie oft vom Englischen her völlig sinnlos sind.

Letzte Tage fiel mir der "Backshop" ins Auge!
Darunter würde ein Engländer sehr wahrscheinlich ein Geschäft zum Zurücksenden
 von Waren vermuten - und nicht einen Selbstbedienungsladen
 für Brot und Brötchen!


Der Unterschied zwischen Anglizismen und denglischen Wörtern wird
 hier  Link zu Wikipedia  gut erklärt.


Und hier noch der Link zu
Deutsche Sprachwelt 

Ich habe mich dort mal umgesehen und finde das sehr interessant.


**********


Das Messe-Gebäude erstreckt sich über 5 Hallen, alle unter einem Dach.
 Wenn man fast den ganzen Tag dort verbringt und möglichst viel sehen
möchte, dann sind es etliche Kilometer, die man läuft.

Es tut gut, wenn man sich hin und wieder eine kleine Pause
gönnt, sitzen und sich ein wenig erholen kann.
Eß- und Trinkbares gibt es dort reichlich, die Auswahl ist groß.

Solch ein Bücherhocker scheint einiges an Gewicht auszuhalten:









Wie wäre es mit einem Ordentlichen Wirtschaftswunder-Bohnenkaffee?!









Demnächst habe ich noch Fotos von der Buchmesse zu einem
ganz speziellen Gebiet.

Jetzt geht es erst einmal in die Leipziger Innenstadt.
Man kann sie erlaufen oder hiermit erkunden:








Wir sind gelaufen, gelaufen, gelaufen -
und dabei gab es Vieles zu entdecken.

Doch davon erzähle ich demnächst.



Nickname 10.04.2013, 19.15 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich streike ;-)

 

Aber bevor ich in Streik trete

- weil ich dem Winter hier keinen Platz mehr einräumen möchte
- weil ich keine Winterfotos mehr zeigen will
- weil ich den Winter genauso Leid bin wie die meisten von Ihnen / Euch

bevor ich mich also weigere, nochmals spezielle Winterfotos zu posten ...
gibt es noch einmal einige Bilder zu sehen

Das lässt sich leider nicht vermeiden, denn ich hatte ja angekündigt,
dass ich über unseren Kurzurlaub berichten werde -
und da war es eben kalt, sehr kalt, und überall noch winterlich.

Um mit dem Thema Winter abzuschließen, habe ich aus allen 3 Urlaubsorten
einige Eiskristall-, Eiszapfen- und Schneefotos zusammengestellt.


Unsere 1. Station auf der Fahrt nach Leipzig war Hannoversch Münden.
Am Ufer der Werra sowie in der Werra hatten sich viele Eiskristalle gebildet,


an Wassergräsern







an Baumstämmen im Wasser







sowie am Abflussrohr der Dachgaube unseres Hotels -
tagsüber hat es leicht getaut, dann ist das Wasser wieder gefroren







Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Leipzig haben wir den
Vorort Plagwitz besucht.
Wie überall in der Stadt drohten auch hier Dachlawinen und außerdem tropfte
 und tröpfelte  es überall von den Dächern.
Dort, wo das Tauwasser hingetropft ist, ist es auch wieder gefroren.
Das sah dann z. B. so aus wie an diesem Strauch:







Plagwitz ist ein sehr schöner Vorort von Leipzig.
Hier sehen die Häuser tiptop aus, der Ort ist von Wasser umgeben bzw. durchzogen
 und alte Fabrikgebäude sind wunderschön restauriert und renoviert worden.
Dort sind Wohnungen entstanden.

Das viele Wasser zieht anscheinend auch Bisamratten an - und nicht wenige.
Wir standen in der Nähe eines Flüsschens als mein Mann plötzlich rief:
"Mach schnell (Foto), da ist eine Bisamratte!"

Viel Zeit hatte ich nicht, denn dieses dicke Viech lief ratzfatz übers Eis
auf eine offene Wasserstelle zu.
Und dann sahen wir noch 2 weitere Kollegen, die im Wasser schwammen.

Ich musste mein Tele ganz ausfahren und das Objekt meiner Begierde später noch
 aus dem Foto heraus vergrößern, sonst wäre das hier im Blog zu klein gewesen.
Von daher rauscht das Foto stark, aber ich wollte Euch dieses gut genährte
Tierchen nicht vorenthalten 







In Wernigerode, auf der letzten Station unserer Reise, haben wir das
gleichnamige Schloss besucht.
An einem der angrenzenden Gebäude habe ich diese Dachgaube
 mit den Eiszapfen fotografiert







Zum Abschluss möchte ich ein Foto zeigen, dass auf den Frühling hoffen lässt.
Es entstand am Rand der Leipziger Innenstadt, auf einer Wiese
neben dem Neuen Rathaus ... im Sonnenschein!




 

Die Krokusse sind wirklich tapfer
Sie trotzen Eis und Schnee - und das schaffen wir auch
noch für einige Tage.

Sollte der Frühling in diesem Jahr gar nicht kommen,
dann gibt es bestimmt sofort Sommer - wetten?



Nickname 24.03.2013, 20.26 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Geheimis-Verrat

 
 
 



 






Ich hatte schon geschrieben, dass wir unseren Urlaub vorzeitig beendet haben
 und angedeutet, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen.

Naja, eigentlich handelt es sich um ein Ereignis, aber das ist
so gewaltig, dass es ebensolche Schatten warf bzw. noch wirft.

Jetzt endlich kann ich dieses gut gehütete Geheimnis lüften,
weiß aber nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll ...!?

Für diese Situation, in der ich mich (in der wir uns) befinden,
 bräuchte ich 3 Augen!
 Zwei davon würden weinen, eines lachen.

Wir haben uns entschlossen, unser Geschäft zu verkaufen.
Eine Trennung irgendwann war schon angedacht, sollte aber nicht sobald stattfinden.

Nun hat es sich anders ergeben und es ging alles sehr schnell - so schnell,
dass wir noch keine Zeit hatten, das alles zu 'verdauen'.

Seit dem 1. November sind wir nun - nach 28 Jahren - ohne unser Geschäft.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alle ihren Arbeitsplatz behalten -
 das war uns sehr wichtig!
Mein Mann begleitet noch einige Tage den Übergang
 und ich bin ...
ja, was bin ich jetzt eigentlich?!

Ohne Arbeit, aber weder arbeitslos im eigentlichen Sinn
noch Rentnerin.
Ich schwebe irgendwie und irgendwo dazwischen.

Der feste Boden unter den Füßen wird hoffentlich bald zurückkehren -
und ich freue mich so ganz allmählich auf all das, was wir in
den letzten 3 Jahrzehnten nicht machen konnten!

Erst einmal wird es eine Phase der Erholung geben / geben müssen -
insbesondere für meinen Mann, der wegen des Verkaufs
in den letzten Wochen oft bis nachts arbeiten musste.
 
Etliche Male sind wir erst um 1 Uhr morgens ins Bett gegangen
 und um 6 Uhr klingelte dann wieder der Wecker -
 und das in unserem Alter


Ihr könnt sicher verstehen, dass ich in der letzten Zeit zu müde und ausgelaugt war,
 um regelmäßige Runden in den Blogs zu drehen.
Die letzten Wochen waren Kräfte zehrend, sie haben mich / uns auch
emotional sehr mitgenommen -
und tun das immer noch.

Ich werde ganz allmählich wieder bei den Bloggern unter Euch reinschauen -
versprochen!


  

Nickname 07.11.2012, 17.29 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

von großen und kleinen Dingen

 

Zu Beginn meines neuen Lebens-Jahrzehnts werfen wichtige Ereignisse  ihren Schatten voraus . . . !


Dass die "60" anders sein werden als die "50" hatte ich schon lange im Gefühl.
Mit Fünzig fühlte ich mich mitten im Leben, besonders nach meiner Krebsdiagnose, die damals 5 Jahre zurück lag.
Jetzt, kurz vor meinem sechzigsten Geburtstag, kam mir in den Sinn, dass vermutlich das letzte Viertel meines Lebens beginnt.

Das Rentenalter rückt in greifbare Nähe und das macht deutlich, dass sich die Lebensumstände noch einmal gravierend ändern werden.

2-fache Oma bin ich ja schon und es sollen wohl noch ein paar Enkelkinder folgen.

Auf die mir gestellte Frage, wie ich mich mit 60 fühle, kann ich keine eindeutige Antwort geben.
Ich möchte eine Gegenfrage stellen:

wie fühlt man sich denn mit 60
bzw. wie sollte man sich denn fühlen?

Ich fühle mich auf keinen Fall alt - wie immer man das auch definiert.
Gesund fühle ich mich und fit genug, um meinen Enkelkindern eine aktive Oma zu sein und auch noch einige Pläne, die ich habe, irgendwann in die Tat umzusetzen


Ich habe also beschlossen, die Gedanken ans Altern beiseite zu legen und mich zunächst einmal auf das zu konzentrieren, was das jetzt begonnene Lebensjahr mir bringen wird.

Das Geburstagsgeschenk von lieben Freunden war mit einer Figur dekoriert, die für große Heiterkeit sorgte:









 
Ich hoffe sehr, dass ich davon noch weit entfernt bin - nicht nur was mein Aussehen betrifft


Diese alte Dame kann man übrigens aufziehen. Mit staksigen Schritten und unter Nutzung der Gehhilfe schreitet sie langsam voran.

Na wartet nur, Ihr Lieben, ich werde mich revanchieren

 

Nickname 30.10.2012, 11.05 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

von UFOs


und anderen Dingen:


Die Freude war sooo groß: endlich fahren wir in Urlaub, in richtigen Urlaub -
das heißt: länger als ein paar Tage.

Wir hatten 2 Wochen frei und davon wollten wir 10 Tage verreisen.
Alles war gebucht, Briefkasten-, Blumen- und Aufpasserdienst geregelt,
es konnte losgehen.

Unser Ziel war Trassem, direkt neben Saarburg gelegen.
Mit den Füßen waren wir noch in Rheinland-Pfalz, mit dem dicken Zeh schon fast im Saarland.

Die Fahrt verlief gut und wir waren zeitig dort ...
nein, wir wären zeitig dort angekommen, wenn uns nicht ca 2 km vor dem Ziel ein Motorrad in die Fahrerseite geknallt wäre.


Die Fahrerin hat wohl die Kurve falsch genommen und ist uns in den hinteren Teil des Autos gerutscht.

Zum Glück hat sie nur ein paar Prellungen abbekommen - es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.
Wir sind unverletzt geblieben, aber der Schreck war groß.

Den weiteren Verlauf mit Polizei und allem Drumherum muss ich jetzt nicht beschreiben, das wäre langweilig.


Uns war jedenfalls die gute Laune gründlich verdorben!
Das Auto konnte notdürftig zurecht gebogen gefahren werden - aber wohl haben wir uns dabei nicht gefühlt, denn irgendetwas machte Schleifgeräusche.
Wir sind also ganz langsam bis zum Hotel gefahren und haben uns dort sofort ans Telefon gehängt.

Wie sich am nächsten Tag in einer Werkstatt herausstellte kam das Schleifgeräusch von dem Radkasten, der zerbrochen unter dem Auto hing.
Der Schaden war also doch größer, als für uns Laien zunächst zu erkennen war.

Wir mussten viel telefonieren und es gab etliche Diskussionen über und mit und wegen der Versicherungen - alles war zunächst reichlich kompliziert.

An dem Unfall beteiligt waren nämlich nicht nur wir und die Motorrad-Fahrerin, sondern auch noch deren Fahrlehrer, der hinter ihr her fuhr - und der Besitzer des Motorrads.
Das hatte sich der Fahrlehrer nämlich geliehen.

Außerdem hatte die Motorrad-Fahrerin schon den entsprechenden Führerschein, wollte aber nochmal das Fahren auffrischen und verbessern.
War sie also Fahrschülerin oder nicht?!

Meine Güte, was war das für ein Durcheinander!

Wir haben versucht, den Urlaub trotzdem zu genießen und hatten ein paar schöne Tage, zu denen das Hotel mit dem perfekten und sehr freundlichen Personal erheblich beigetragen hat.

Zwei Tage vor Ende der gebuchten Zeit mussten wir dann doch nach Hause fahren - darüber berichte ich dann später mal.




Zu Hause angekommen trauten wir unseren Augen nicht!
Ja was soll man denn dazu sagen?!


In unserer Abwesenheit hatten wir "Gäste" in unserem Garten.
Sie haben ein deutliches Zeichen hinterlassen:












... und ich bin froh, dass wir nicht zu Hause waren,
 als sie auf unserer Wiese gelandet sind.

Man hört doch immer wieder, dass die Außerirdischen
 uns komische Menschlein gerne einpacken
 und zum Herumexperimentieren mitnehmen!


Also hatten wir Glück im Unglück?




 

Nickname 18.10.2012, 20.12 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

offene Gärten - Teil 1

 
 

Endlich, endlich habe ich es geschafft - alle 120 Fotos sind gesichtet und aussortiert.

Viele Bilder sind im Papierkorb verschwunden und die noch reichlich vorhandenen Fotos

wurden auf Blogtauglichkeit geprüft - es ist schließlich nicht alles vorzeigbar,

was für mich privat noch akzeptabel ist  


Natürlich werde ich keine 80 Bilder zeigen, das würde die Kapazität

meines Blogs wohl an den Rand des Zusammenbruchs bringen -

aber im 1. Teil meines Berichtes gibt es schon einmal

8 Bilder für alle, die Rosen lieben.


Im Rahmen der NRW-weiten Aktion Offene Gärten haben wir uns auf den Weg gemacht,

einen ganz besonderen Garten in Bedburg-Hau zu besuchen, nämlich den

Mutter-Tochter-Garten


von Elisabeth Imig (Mutter) und Silke Imig-Gerold (Tochter)


Auf diesene Garten aufmerksam geworden sind wir durch die Fernsehsendung


Wunderschön!

Mir war sofort klar: da will ich hin!

Also machten wir uns am 17. Juni auf den Weg ins ca. 60 km entfernte Bedburg-Hau,

schönes Wetter hatten wir dabei und natürlich den Fotoapparat!

Für heute habe ich einige Bilder ausgewählt, auf denen Rosen klettern und ranken -

die Fotos sprechen für sich:


Kletterrose orange







Kletterrose vor Fenster







von Rosen überrankte Laube -

sie könnte zu Dornröschen gehören

 





es rankt rosa








eine üppige Kletterrose überzieht das Dach








vor blauem Himmel









von Rosen umrankte Fenster,
davor ein Arrangement aus bepflanzten Schalen








und das wäre gänz sicher einer meiner Lieblingsplätze
 in diesem traumhaften Garten
:




rechts hinter den Liegestühlen ist die Rosenlaube zu sehen



Wer dem 1. Link gefolgt ist weiß, dass Frau Elisabeth Imig mit der Anlage ihres Gartens vor ca 45 Jahren begonnen hat.
Silke Imig-Gerold hat mit der Gestaltung ihres Gartens, der sich nahtlos und perfekt an den Garten ihrer Mutter anschließt, vor ca 10 Jahren begonnen.

Die Liebe zur Natur, zu üppigen Rosen (viele alte bzw. englische Sorten) und wundervollen Stauden ist in jedem Winkel des Gartens zu spüren und zu sehen.

Eines ist allerdings sehr schade:
den berauschenden Duft der Rosen kann ich hier leider nicht verströmen.


In Kürze wird es einen weiteren Bericht mit ganz anderen, aber ebenso schönen Bildern geben.



Ganz herzlich bedanke ich mich bei Silke Imig-Gerold, die mir die Genehmigung
 zur Veröffentlichung meiner Fotos hier im Blog erteilt hat.

Ich freue mich sehr darüber!


Sehr gerne folge ich darum ihrer Bitte, hier auf den nächsten Termin hinzuweisen, der die Möglichkeit zur Besichtigung gibt:

am 23. September 2012 gibt es das

Herbstfinale

geöffnet ist der Garten dann wieder von 11-17 Uhr


und wir werden auch dabei sein





Nickname 23.06.2012, 12.18 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Westfalentreffen



Wieder einmal war es so weit:
am Sonntag fand das 9. Westfalen-Treffen statt und wir waren zum 3. Mal dabei.
 Dieses Mal trafen wir uns im Romberg-Park in Dortmund.

Genau genommen gehören mein Mann und ich nur zum erweiterten Westfalenbereich,
 aber immerhin sind wir ja "Nordrhein-Westfalen-Bewohner"

Organisiert wurde das Treffen von ihr unter Mithilfe von ihr.


Leider war es ein sehr kühler, stark verregneter Tag und so wurde die meiste Zeit gegessen, getrunken und sich unterhalten - was aber dem Miteinander sehr förderlich war
 und der Freude an diesem Treffen keinen Abbruch tat.

Da die meisten Teilnehmer der Spezies der Fotografier-Süchtigen angehören zwinkern.gif
kam ein Bestandteil des Treffens - nämlich möglichst schöne Foto-Objekte zu sehen
und abzulichten -  leider doch ein wenig zu kurz.


Zu einem Zeitpunkt, als der Regen zwar nicht wärmer wurde, aber ein wenig nachließ,
 rafften wir also all unseren Mut zusammen, zogen die dringend benötigten Regenjacken über,
 schnappten unsere Regenschirme (und Kameras) und traten tapfer den Weg nach draußen
 und durch den Romberg-Park an.



Begonnen haben wir erst einmal im Trockenen, nämlich in den Gewächshäusern.
Im Orchideenhaus habe ich diese bizarren Blüten eingefangen:



 



Auf dem Weg nach draußen kamen wir an einer Stelle mit Farn vorbei.
Ein sich entrollendes Farnblatt präsentiert sich in dieser Schönheit:








Und danach wagten wir uns nach draußen, wild entschlossen,
den Park wenigstens teilweise zu durchwandern.

Normalerweise zeige ich keine Fotos von Personen hier im Blog, ohne deren Einwilligung einzuholen.
Da die abgelichteten Personen aber nur über die Regenschirme bzw. -jacken zu identifizieren sind, wage ich es doch einmal und gebe hier einen Einblick in die Wetterverhältnisse dieses Tages:







Ich glaube man sieht sogar, wie die Regentropfen aufs Wasser platschen.



An diesem eher trüben Tag waren kräftigfarbige Blumen / Blüten natürlich ein
 sehr willkommener Hingucker.
Die folgende Farb-Kombination hat mich begeistert und die Blüten machen auch
verregnet einen guten Eindruck:








Im Vordergrund zu sehen ist der
 Armenische Mohn (Papaver bracteatum)

dahinter leuchtet der
Blaue Kugellauch (Allium caeruleum)



Der absolute Star des Tages aber war sie:




 



In voller Schönheit hatte sie sich ausgebreitet und präsentierte uns
 stolz ihr schön gemustertes Häuschen.



Ich bedanke mich bei Agnes und aNette für dieses
schöne und unterhaltsame Treffen.
Einige der Teilnehmer habe ich (noch) besser kennengelernt,
interessante Dinge erfahren und mich rege ausgetauscht.

Es war ein schöner Tag und im nächsten Jahr
sind wir sehr gerne wieder dabei



Nickname 05.06.2012, 12.18 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Rhein-Regatta mit Spruch ;-)




Passend zu den warmen Temperaturen zeige ich heute mal
 einige Wasser-Fotos.

Am Pfingstsonntag haben wir eine Schiffstour durch den Duisburger Hafen gemacht - doch dazu demnächst mehr.

Nach Beendigung der Hafenrundfahrt haben wir uns noch eine ganze Weile am Rhein aufgehalten, an einer urigen Kneipe ein Pilsken getrunken, was vom Grill gegessen und dadurch mitbekommen,
 dass die "Rheinwoche"-Regatta unterwegs war,
 und zwar heute von Köln rheinabwärts bis nach Wesel.

Die Segler haben in Duisburg-Ruhrort eine Pause eingelegt und sind am Nachmittag vom dortigen Segelclub aus zur letzten Etappe ihrer Regatta aufgebrochen.
Und genau das haben wir miterlebt ... und natürlich fotografiert.



Die ersten Segelboote laufen aus dem Eisenbahnhafen aus
 und in den Rhein hinein.
Die Wasserschutzpolizei passte auf, dass die Frachtschiffe weit genug weg blieben
und auch die Segler hatten wohl strenge Auflagen, was ihre "Fahrtrinne" betraf.
Anders wäre das sicher auch nicht gutgegangen, es herrschte reger Verkehr auf dem Wasser.








Einige der Boote sammelten sich in einer Reihe, allerdings mit dem Bug in die falsche Richtung,
 d. h. sie mussten drehen.
Für mich ist und bleibt es schwer verständlich, wie sie das geschafft haben,
 ohne aneinander zu stoßen.

Im Gegenlicht sahen die weißen Segel besonders schön aus.

 



 





Aus dem Eisenbahnhafen kamen aber nicht nur die Segler, sondern es schob sich zwischen ihnen
 ein sehr großes Passagierschiff hindurch.
Ich war froh, in keinem der Segelboote zu sitzen!





 



Wie man sieht, ist alles ohne Komplikationen vonstatten gegangen.





 



Die Zuschauer oben auf der Brücke, die Angler unten rechts im Bild,
die Passagiere des Ausflugs-Schiffes und wir alle an Land hatten
viel zu gucken.








Die Nähe des großen Schiffes zu den vergleichsweise kleinen Segelbooten
 fand ich aber doch bedrohlich.
Wie gut, dass unmittelbar neben dem Schiff kein Segler umgekippt ist -
 kurz vorher auf dem Rhein war ein Boot gekentert.








Schön finde ich, wie die Segel leuchten, dazu der knallblaue Himmel -
fast wie im Urlaub





 



An diesem Gefühl änderte auch die Industrie-Kulisse mit dem Schornstein
 von Thyssen-Krupp nichts  -
mir gefällt die Mischung aus Wasser, blauem Himmel, Booten und Industrie.





 


All das läuft parallel und wir Menschen in dieser Region können das genießen!



**********


Und zum Abschluss habe ich noch den im Titel angekündigten Spruch für Euch.


Viele wissen ja, dass wir hier im Ruhrgebiet so eine ganz eigene Ausdrucksweise haben zwinkern.gif 
Manche Menschen reden mehr "so", andere weniger und so manche ganz speziell.

Aufgeschnappt habe ich den Satz, als wir an zwei Frauen vorbei gingen,
 die auf einer Bank in der Sonne saßen.
Anscheinend habe die beiden ihre Füße verglichen ...

Zitat:

" Kuck ma, meine Füße sind weiß als wie deine!"


  grinsen.gif   


Eine schöne, sonnige und angenehme Woche wünsche ich allen!





Nickname 28.05.2012, 21.28 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Tiger & Turtle - Landmarke


Es heißt ja, man soll das Unangenehme mit dem Angenehmen verbinden.
Das habe ich mir vorletzten Sonntag zu Herzen genommen!

Nach einem auswärtigen Ordertermin habe ich in Begleitung meiner Mitarbeiterin einen Abstecher gemacht.
Das Objekt unserer Begierde lag fast auf dem Weg und wir wollten endlich einmal dieses tolle Ding begucken lachen.gif

Es war an diesem 1. Sonntag im Februar sehr, sehr kalt und wir ahnten nicht, dass der Weg hoch zu diesem Kunstwerk von eisigen Winden umbraust wurde.

Bewaffnet mit meiner kleinen Kamera - die große Spiegelreflex wäre besser gewesen, aber die hatte ich nicht dabei - begannen wir mit dem Aufstieg auf die "Heinrich-Hildebrand-Höhe".

Auf dieser Anhöhe thront nämlich die Duisburger Landmarke "Tiger an Turtle - Magic Mountain".

Schon auf dem Weg nach oben bietet diese begehbare, von den Künstlern Heike Mutter und Ulrich Genth geschaffene Großskulptur einen interessanten Anblick:





 



Der Mond hat auch mal hindurch geguckt



Ich sollte noch erwähnen, dass wir den Abstecher nicht eingeplant hatten, folglich waren wir ohne Mütze, Schal und Handschuhe unterwegs! An diesem Tag hatten wir so um die - 10°.

Tapfer haben wir also die Anhöhe erklommen und waren auch wild entschlossen, diese Skulptur trotz des eisigen Windes zu besteigen.

Das Besteigen ist derzeit nur an den Wochenenden möglich und wir waren sicher, dass wir an diesem Sonntag aus schwindelnden Höhen über den Duisburger Süden bis zur Nachbarstadt gucken könnten.

Tja, falsch gedacht! Das Tor zu den Treppen war verschlossen und die Besteigung nicht möglich.

Wie man auf dem Foto oben sehen kann, haben allerdings einige junge Leute die Sperrung ignoriert, das Tor überstiegen und sind dann in der Skulptur hochgeklettert. 

Leider gab es keinen Hinweis darauf, warum das Tor verschlossen war.

Wir haben überlegt und sind zu dem Schluss gekommen, dass es mit dem eisigen Wetter zu tun haben müsse.
Am Vortag hatte es etwas geschneit und vermutlich hatte man bei der Stadt die Sorge, dass es auf den Metallstufen glatt sein könnte ... Ausrutsch- und Absturzgefahr!

Seit der Loveparade ist man hier in Duisburg sehr vorsichtig geworden - in diesem Falle wohl zu Recht.


Wir beguckten uns also dieses achterbahnförmige Gebilde von unten:









und aus verschiedenen Blickrichtungen:









Die Sonne ging allmählich unter - und an der Skulptur die Lichter an.
Das sah schon klasse aus!



Und der Blick zur anderen Seite bot uns dieses Bild:









Industrie-Kulisse vor Sonnenuntergang - faszinierend für mich!



Trotz der Kälte waren wir mit dem Abstecher sehr zufrieden und machten und ziemlich durchgefroren auf den Rückweg zum Auto.

Ich bin fest entschlossen, bei nächster Gelegenheit ins Innere dieser "Achterbahn" zu steigen und von oben die Umgebung zu begucken.

Ach ja: warum diese Landmarke "Tiger & Turtle" heißt?
Darauf habe ich nirgendwo eine Antwort gefunden.

Wer mehr über Landmarken im Ruhrgebiet wissen möchte, klickt hier bei wikipedia.

Ich finde das sehr lesenswert




Nickname 14.02.2012, 18.58 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spieglein, Spieglein ...



Einen besonderen Einblick in die türkischen Festtags- und Brautmoden
hatte ich versprochen, hier ist er:



etliche gold-verschnörkelte Spiegel verdoppelten quasi die Brautmoden 






  




... und die Festtagskleider für die Damen ebenfalls










 










Nach dem Besuch dieses türkischen Geschäftes in Duisburg-Marxloh, welches Braut, Bräutigam und weibliche Gäste ausstaffiert, wollte ich natürlich mehr über türkische Hochzeiten wissen ... dachte ich doch, dass die weiblichen Gäste in diesen prachtvollen, kräftig bunten Abendkleidern zur Hochzeit erscheinen!

Ein Irrtum - wie sich herausstellte.

Ich kam nämlich auf die Idee, unsere türkisch-stämmige Auszubildende zu fragen, ob meine Vermutung stimmt.

Und siehe da: diese Abendkleider werden nicht zur Hochzeitsfeier getragen,
aber nein, da soll doch die Braut die Allerschönste sein:


Spieglein, Spieglein an der Wand ...!



Ja, wozu sind dann diese Abendkleider gut?

Das ist doch ganz einfach!
Dass ich nicht selber darauf gekommen bin 

Geladene Frauen tragen diese Kleider zum


Kina gecesi - dem Henna-Abend


... das ist doch klar - oder?


Ganz ehrlich: ich hatte bis zu dieser Auskunft noch nie von solch einem Abend gehört!


Ich habe recherchiert und finde es lohnenswert,  diesem Link zu folgen.

Er führt zum Fernsehsender ARTE und zu einem Bericht der Türkin Seldag Schlossmacher, die als Journalistin in Berlin lebt.

Der Henna-Abend ist tief verwurzelt in der türkischen Tradition und folgt ganz bestimmten Ritualen.

Ich finde das spannend und habe den Artikel mit Staunen gelesen




Nickname 21.11.2011, 20.28 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL