GedankenBilder Edith Tries

Gerti Kurth:
Du hast einfach den Blick dafür, liebe Edith,
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Gerti Kurth:
Ja, liebe Edith, da hast du wirklich Glück ge
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elfi s.:
Wieder so ein schöner Sonnenuntergang. Auch d
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elfi s.:
Ein gelungenes Foto, welches den Frühling ank
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Anette:
Ein Zeichen, dass der Frühling kommt.Tolles B
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Zitante Christa:
So ein Zufall !!Da öffne ich Deinen Beitrag,
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Gudrun:
Schön! Nun kann der Frühling kommen! Danke fü
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elfi s.:
Obwohl Hochwasser ja auch zu den Dingen zählt
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elfi s.:
Oh, das sieht wirklich schlimm aus. Zum Glück
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elfi s.:
Aber hallo, das sind phantastische Sonnenunte
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Tag: Urlaub

Ich streike ;-)

 

Aber bevor ich in Streik trete

- weil ich dem Winter hier keinen Platz mehr einräumen möchte
- weil ich keine Winterfotos mehr zeigen will
- weil ich den Winter genauso Leid bin wie die meisten von Ihnen / Euch

bevor ich mich also weigere, nochmals spezielle Winterfotos zu posten ...
gibt es noch einmal einige Bilder zu sehen

Das lässt sich leider nicht vermeiden, denn ich hatte ja angekündigt,
dass ich über unseren Kurzurlaub berichten werde -
und da war es eben kalt, sehr kalt, und überall noch winterlich.

Um mit dem Thema Winter abzuschließen, habe ich aus allen 3 Urlaubsorten
einige Eiskristall-, Eiszapfen- und Schneefotos zusammengestellt.


Unsere 1. Station auf der Fahrt nach Leipzig war Hannoversch Münden.
Am Ufer der Werra sowie in der Werra hatten sich viele Eiskristalle gebildet,


an Wassergräsern







an Baumstämmen im Wasser







sowie am Abflussrohr der Dachgaube unseres Hotels -
tagsüber hat es leicht getaut, dann ist das Wasser wieder gefroren







Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Leipzig haben wir den
Vorort Plagwitz besucht.
Wie überall in der Stadt drohten auch hier Dachlawinen und außerdem tropfte
 und tröpfelte  es überall von den Dächern.
Dort, wo das Tauwasser hingetropft ist, ist es auch wieder gefroren.
Das sah dann z. B. so aus wie an diesem Strauch:







Plagwitz ist ein sehr schöner Vorort von Leipzig.
Hier sehen die Häuser tiptop aus, der Ort ist von Wasser umgeben bzw. durchzogen
 und alte Fabrikgebäude sind wunderschön restauriert und renoviert worden.
Dort sind Wohnungen entstanden.

Das viele Wasser zieht anscheinend auch Bisamratten an - und nicht wenige.
Wir standen in der Nähe eines Flüsschens als mein Mann plötzlich rief:
"Mach schnell (Foto), da ist eine Bisamratte!"

Viel Zeit hatte ich nicht, denn dieses dicke Viech lief ratzfatz übers Eis
auf eine offene Wasserstelle zu.
Und dann sahen wir noch 2 weitere Kollegen, die im Wasser schwammen.

Ich musste mein Tele ganz ausfahren und das Objekt meiner Begierde später noch
 aus dem Foto heraus vergrößern, sonst wäre das hier im Blog zu klein gewesen.
Von daher rauscht das Foto stark, aber ich wollte Euch dieses gut genährte
Tierchen nicht vorenthalten 







In Wernigerode, auf der letzten Station unserer Reise, haben wir das
gleichnamige Schloss besucht.
An einem der angrenzenden Gebäude habe ich diese Dachgaube
 mit den Eiszapfen fotografiert







Zum Abschluss möchte ich ein Foto zeigen, dass auf den Frühling hoffen lässt.
Es entstand am Rand der Leipziger Innenstadt, auf einer Wiese
neben dem Neuen Rathaus ... im Sonnenschein!




 

Die Krokusse sind wirklich tapfer
Sie trotzen Eis und Schnee - und das schaffen wir auch
noch für einige Tage.

Sollte der Frühling in diesem Jahr gar nicht kommen,
dann gibt es bestimmt sofort Sommer - wetten?



Nickname 24.03.2013, 20.26 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

von UFOs


und anderen Dingen:


Die Freude war sooo groß: endlich fahren wir in Urlaub, in richtigen Urlaub -
das heißt: länger als ein paar Tage.

Wir hatten 2 Wochen frei und davon wollten wir 10 Tage verreisen.
Alles war gebucht, Briefkasten-, Blumen- und Aufpasserdienst geregelt,
es konnte losgehen.

Unser Ziel war Trassem, direkt neben Saarburg gelegen.
Mit den Füßen waren wir noch in Rheinland-Pfalz, mit dem dicken Zeh schon fast im Saarland.

Die Fahrt verlief gut und wir waren zeitig dort ...
nein, wir wären zeitig dort angekommen, wenn uns nicht ca 2 km vor dem Ziel ein Motorrad in die Fahrerseite geknallt wäre.


Die Fahrerin hat wohl die Kurve falsch genommen und ist uns in den hinteren Teil des Autos gerutscht.

Zum Glück hat sie nur ein paar Prellungen abbekommen - es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.
Wir sind unverletzt geblieben, aber der Schreck war groß.

Den weiteren Verlauf mit Polizei und allem Drumherum muss ich jetzt nicht beschreiben, das wäre langweilig.


Uns war jedenfalls die gute Laune gründlich verdorben!
Das Auto konnte notdürftig zurecht gebogen gefahren werden - aber wohl haben wir uns dabei nicht gefühlt, denn irgendetwas machte Schleifgeräusche.
Wir sind also ganz langsam bis zum Hotel gefahren und haben uns dort sofort ans Telefon gehängt.

Wie sich am nächsten Tag in einer Werkstatt herausstellte kam das Schleifgeräusch von dem Radkasten, der zerbrochen unter dem Auto hing.
Der Schaden war also doch größer, als für uns Laien zunächst zu erkennen war.

Wir mussten viel telefonieren und es gab etliche Diskussionen über und mit und wegen der Versicherungen - alles war zunächst reichlich kompliziert.

An dem Unfall beteiligt waren nämlich nicht nur wir und die Motorrad-Fahrerin, sondern auch noch deren Fahrlehrer, der hinter ihr her fuhr - und der Besitzer des Motorrads.
Das hatte sich der Fahrlehrer nämlich geliehen.

Außerdem hatte die Motorrad-Fahrerin schon den entsprechenden Führerschein, wollte aber nochmal das Fahren auffrischen und verbessern.
War sie also Fahrschülerin oder nicht?!

Meine Güte, was war das für ein Durcheinander!

Wir haben versucht, den Urlaub trotzdem zu genießen und hatten ein paar schöne Tage, zu denen das Hotel mit dem perfekten und sehr freundlichen Personal erheblich beigetragen hat.

Zwei Tage vor Ende der gebuchten Zeit mussten wir dann doch nach Hause fahren - darüber berichte ich dann später mal.




Zu Hause angekommen trauten wir unseren Augen nicht!
Ja was soll man denn dazu sagen?!


In unserer Abwesenheit hatten wir "Gäste" in unserem Garten.
Sie haben ein deutliches Zeichen hinterlassen:












... und ich bin froh, dass wir nicht zu Hause waren,
 als sie auf unserer Wiese gelandet sind.

Man hört doch immer wieder, dass die Außerirdischen
 uns komische Menschlein gerne einpacken
 und zum Herumexperimentieren mitnehmen!


Also hatten wir Glück im Unglück?




 

Nickname 18.10.2012, 20.12 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Dauner Maare, Teil 1



Nach den vergangenen traurigen und anstrengenden Wochen und Monaten haben wir
 1 Woche Urlaub genommen und konnten - nach 10 Monaten - endlich einmal wieder wegfahren.

Doch wohin sollte diese kurze Reise gehen?

Nachdem die Mosel als Ziel ausfiel -
 in den Wunschorten war keine vernünftige und bezahlbare Unterkunft zu finden -
 entschlossen wir uns, in die Vulkan-Eifel zu fahren.

Mit der Eifel verbindet uns sehr viel.
Meine Eltern haben viele Jahre dort gelebt und wir haben unzählige
Wochenenden dort verbracht.
Als unsere Kinder klein waren, durften wir auch unseren Jahresurlaub
im Häuschen meiner Eltern verbringen.

So gibt es viele schöne Erinnerungen, die mit dem Tode meines Vaters
wieder verstärkt aufgetreten sind.

Wir packten also unsere Siebensachen und machten uns auf den Weg,
und zwar in Richtung Daun, denn wir wollten Berge mit Wasser verbinden.

Die Dauner Maare sind ein wirklich lohnendes Ziel.

Der Wettergott meinte es gut mit uns.
 Wir hatten 4 Tage herrlichstes Sommerwetter.
Anfangs noch ziemlich schwül wurde es nach
2 Tagen sommerlich warm mit kühlenden Lüftchen.

Wir haben alle 3 Maare umrundet.
Das Gemündener Maar ist das kleinste der Dauner Maare und
auch sehr mit Bäumen zugewachsen.
Daher gibt es von diesem Maar keine guten Fotos - ich erspare sie Euch zwinkern.gif

Heute stelle ich Euch das Weinfelder Maar vor.







Es ist mit einer Wasseroberfläche von 16,8 ha das
mittelgroße der 3 Maare.
Die Wassertiefe beträgt 51 Meter.

Wie man sehen kann, hatten wir herrliches Wetter und der
blaue Himmel spiegelte sich wunderschön im Wasser.







Von unterschiedlichen Standorten aus gesehen schimmerte
das Wasser mehr oder weniger blau.
Ich denke, das hängt mit der Brechung des Lichtes und
der Wassertiefe zusammen - oder?


Die Umgebung der Maare ist Naturschutzgebiet.
Am Weinfelder Maar sind die Uferbereiche ganz natürlich bewachsen - betreten verboten.
Schade ist es, dass sich manche Touristen nicht daran halten und sogar
Campingstühle ans Wasser stellen, schwimmen gehen und
ihre Hunde ins Wasser lassen.




 


Richtig verwunschen wirken die Stellen, an denen Bäume bis auf die
Wasseroberfläche reichen.
Wie eine geheimnisvolle Höhle wirkt das.
Das Wasser schimmert in einem wunderschönem Grünton.




 



An diesen Stellen war es auch erfrischend kühl -
 das war für uns bei sommerlicher Hitze eine richtige Wohltat.


Für die Umrundung benötigten wir -
 Päusken und fotografieren inbegriffen -
ca 1 Stunde.

Wir haben uns also nicht überanstrengt 



Nickname 26.08.2012, 21.27 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Witziges ...


Unschönes und Erstaunliches aus dem Urlaub möchte ich Euch noch zeigen.

Fangen wir doch mal mit dem an, was wir als unschön empfunden haben.

Gehört hatten wir schon früher viel vom Ostseebad Damp.
Es ist sehr bekannt und dort soll es heilsam sein für Menschen mit körperlichen Störungen, die in den orthopädischen Bereich fallen.

"Also", dachten wir uns an einem regnerischen Tag, "machen wir uns auf den Weg und gucken uns dieses tolle Ostseebad mal näher an".

Vom Parkplatz aus ging es in wenigen Minuten zum Yachthafen, der auch der Mittelpunkt des Ganzen ist.
Und da standen wir dann und dachten: das kann doch jetzt nicht wahr sein:



 


Das können ja nur die Bausünden früherer Jahre sein!
Nein, das entsprach nun überhaupt nicht unseren Vorstellungen von einem Seebad!

Trotzdem setzten wir unverdrossen unseren Weg entlang der Promenade fort, er führte uns zu einem Museum der besonderen Art:



 

dem Urzeitmuseum nämlich.

Und so sa dieses Ding auch aus: verrostet, schrottreif und natürlich funktions-unfähig, also geschlossen.
Wir hätten dieses Ungetüm auch ganz sicher nicht betreten.
Ob dieses Schrott-Teil etwa als Hingucker dienen soll?
Es war für uns eher abstoßend und beileibe keine Werbung für Damp.

Da es immer wieder regnete und wir ziemlich frustriert von diesem Ort waren, setzten wir uns an der Promenade in ein überdachtes Café und genehmigten uns dies:



 


Mein Mann nur einen Pott Kaffee, ich aber brauchte zum Frustab - und Hüftgold - Aufbau unbedingt Vanille-Eis mit Erdbeeren und Sahne, dazu einen großen Cappuccino.


Damp hat sicher einen guten Ruf für Therapie und Reha orthopädischer Leiden - als Wohlfühlort ist es bei uns leider durchgefallen.


Irgendwie witzig, aber auch beklemmend, fand ich diese Zufahrt zu einem Parkhaus in Flensburg.
Hätte ich gewusst, was uns da drinnen erwartet, wäre mir aber das Ansteuern eines Freiluft-Parkplatzes lieber gewesen!

Die Rampe hoch ... und dann standen wir vor diesen Toren!







Ach Du Schreck, gesehen hatten wir so etwas schon mal, aber wir sind noch nie da hinein gefahren.
Und ich kriege manchmal echte Beklemmungen, wenn's eng wird.
Es blieb uns aber nichts anderes übrig, als einen dieser "Schuhkartons" anzusteuern, denn zurücksetzen konnten wir nicht mehr.

Beim Umspringen einer Ampel auf Grün fuhren wir also hinein, und das sah dann so aus:





vorfahren bis zur Wand, Motor abstellen, Handbremse anziehen und das hektisch agierende Navi ignorieren.

Und immer schön das Licht anlassen - denn sonst könnte der Eindruck entstehen, man befinde sich in einem sargähnlichen Behälter.

Puuhh nee, das war wirklich nichts für mich!

Das Auto eingekeilt zwischen Wänden, Decke und Tor ... und dann fing das Ding auch noch an zu ruckeln und zu wackeln:
der Aufzug bewegte sich samt Auto und Inhalt nach oben.

Ich war mehr als erleichtert, als sich das Tor öffnete und wir ans Tageslicht kamen!


Witziges gab es aber auch zu sehen in Flensburgs Straßen, zum Beispiel diese baumelnden Schuhe:






Es gab mehrere zwischen die Häuser gespannte Schnüre mit abgetragenen Schuhen.
Der Sinn des Ganzen ist uns leider nicht klar geworden, denn es gab kein Schuhgeschäft in der Nähe, das damit auf lustige Weise hätte werben können.
Und es gab auch keine Menschen, die wir fragen konnten.

Die Gegend war ziemlich menschenleer, was vielleicht mit daran liegt, dass wir uns gerne mal abseits der ganz normalen Touristenstrecken bewegen.

Uns so kamen wir auch an dieses sehenswerte Haus:


 


Oben drüber steht:

Ministerium für prikkelige Angelegenheiten

Was sagt uns das?!
Natürlich - hier handelt es sich um ein Tattoo- und Piercing-Studio.
Die Auslagen in den Schaufenstern waren sehenswert - in jeder Hinsicht

Und der Betreiber muss ein gewisser Pit sein, und dieser Pit ist wohl ein echter Scherzkeks *g*
Anscheindend sammelt oder macht er selber Schilder, die die Welt verwirren sollen:





Der Kopf gehört zum schicken Pit und drunter steht: Moin - Moin


Das Beste aber war für mich sein Klingel-Explorer:







bei dem jeder Knopf zu Pit führt.
Und der scheint mir ein echtes Multi-Talent zu sein 


Erstaunlich fanden wir, dass wir in Schleswig einen Filialbetrieb haben, von dem wir bisher nichts wussten *g*







Dort vertreiben wir nicht nur Spielzeug, sondern wir verkaufen auch Pommes, Frikos, Schaschlik & Co.
Wir sind vielseitiger, als wir dachten


Und jetzt verteile ich noch ein dickes Lob an all diejenigen, die durchgehalten und alles geguckt und gelesen haben!



Nickname 08.07.2011, 22.17 | (11/11) Kommentare (RSS) | TB | PL

Süßes aus Eckernförde



Fortsetzung: Urlaub




Da ich auch etwas Süßes versprochen hatte geht es jetzt weiter mit einem anderen Ziel in unserer Urlaubs-Gegend - Eckernförde


Ich nehme Euch / Sie mit in die





Im Urlaubs-Prospekt stand, dass man in der Bonbonkocherei bei der Herstellung der Bonbons zusehen könne - und wir hatten Glück!
Eine von der Anzahl her überschaubare Gruppe war angemeldet und wir konnten mitgucken.

Die Fotos haben leider nicht die beste Qualität, da der Arbeitsbereich aus hygienischen Gründen durch eine Glasscheibe von Verkaufsraum und Zuschauern abgetrennt ist. Dadurch ergeben sich bei den Fotos teilweise Spiegelungen oder eine leichte Unschärfe.
Aber ich denke, man kann alles erkennen.


Los geht's:

Zunächst wird die Bonbonmasse in großen Kesseln gekocht, bis sie die richtige Konsistenz hat.
Die 120° heiße Masse wird auf Tische gegossen.
Diese Tische haben eine Wärmeauflage, damit die Masse nicht ruckzuck auskühlt und unformbar wird.

Damit das herzustellende Bonbon die entsprechende Farbe und den richtigen Geschmack erhält, werden auf die fast farblose Bonbonmasse der natürliche Farbstoff und das natürliche Aroma gegeben.
Das Ganze wird dann sehr zügig mit einem Spatel vermischt:





Wie man sehen kann, tragen die Bonbon-Macher zum Schutz vor Verbrennungen dicke Handschuhe.


Nun muss es schnell weitergehen.
Die Masse wird jetzt mithilfe der Spatel immer wieder übereinander geklappt und dann mit den Händen / Fäusten durchgemengt.
Das ist eine anstrengende Arbeit und erfordert sehr viel Kraft.






Nachdem alles verknetet ist, wird der schwere Bonbon-Teig






mit Kegelrollern zu gleichmäßigen Strängen "geplättet".
Diese werden auf einer Wärmeplatte abgelegt, bis sie weiterverarbeitet werden.
Die Stränge dürfen zwar etwas abkühlen - auskühlen dürfen sie aber nicht, da sie sonst hart und unformbar würden.

Die Bonbonkocherei Hinrichs arbeitet zwar mit einigen technischen Hilfsmitteln, ist aber nicht hochindustrialisiert - die Handarbeit überwiegt deutlich!

Ein handbetriebenes Walzwerk - eine echte Rarität - kommt hier auch noch zum Einsatz.

Dies hier





sind nur einige der vielen Walzen, die in diese Maschine eingesetzt werden können.
Die Prägungen der Walzen bestimmen die Form der Bonbons.

Nachdem der schwere Teig in Stränge gebracht wurde, wird er portionsweise in die Walze gegeben.
Durch Drehen der Kurbel per Hand wird der Teigstrang durchgewalzt und verlässt die Walze als Bonbon-Platte.





Die Bonbon-Platten werden dann zum vollständigen Auskühlen und Härten zur Seite gelegt.

Sind die Platten ausgehärtet, müssen die Bonbons natürlich noch getrennt werden.
Das geht zwar auch mit einer guten Schere - wie uns bewiesen wurde - allerdings war das ein Scherz, denn wer schneidet schon mit einer Schere tausende von Bonbons auseinander?!

Nein - nicht mit der Schere, sondern mithilfe eines großen Scheffels werden die Bonbon getrennt.
Die harte Bonbon-Platte wird mit Schwung in den Scheffel geschoben, dabei brechen die dünneren Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Bonbons durch.

Beim folgenden Bild könnt Ihr vielleicht schon erahnen, welches Bonbon produziert wurde?







Jetzt sind die Bonbons alle einzeln, aber sie sind nicht glatt, sondern an den Bruchstellen gespickt mit spitzen Ecken.
Wie bekommt man diese Ecken nun weg?

Abfräsen? Oder jetzt doch die Schere nehmen?

Ach nein, es geht dann doch etwas einfacher:

rein damit in das große Sieb mit dem starken Gitter und kräftig hin und her rütteln!
Die spitzen und scharfen Kanten der Bonbons werden dadurch abgeschliffen, fallen durch das Gitter und fertig sind die ...





wohlgeformten, glatten Himbeer-Bonbons *schluck*

Diese Bonbons hier waren eine relativ neue Geschmacks-Kompostition:
Himbeere mit Lakritzkern - daher auch die dunkleren Stellen.

Genauso wie diese mutige Kreation gibt es noch ganz viele andere überraschende Zusammenstellungen.

Wir haben nach der Vorführung natürlich auch noch ordentlich zugeschlagen.
Es gab fertig gefüllte Gläser mit Bonbons "quer durch den Garten die Produktionspalette" - aber auch Bonbons zum Selbermischen.

Einen Teil unsere Ausbeute habe ich später fotografiert:





Für jede Tochter samt Partner ein Glas Gemischtes und je 2 Lollies.
Für mich eine Tüte Buntes, selber zusammengestellt.
Mein Mann hat für sich Lakritziges mitgenommen, was aber meines Wissens nicht selber hergestellt wurde.

Das letzte Foto zeigt von meinen Bonbons jeweils eine Geschmacksrichtung:



 


Obwohl manche der Exemplare farblich ziemlich ähnlich sind, hat jedes dieser Bonbons einen anderen Geschmack.
Und ich kann Euch versichern:
jedes Bonbon war ein absolutes Geschmacks-Erlebnis!

Ich habe Bonbons gelutscht die fruchtig waren, die prickelten wie Brause, die nach Sommer/Sonne/Süden schmeckten oder nach Vanille mit Frucht.
So eine Vielfalt habe ich noch nie genossen!

Hervorheben möchte ich noch einmal, dass in dieser Bonbonkocherei nur mit natürlichen Aromen gearbeitet wird - und das kann man schmecken!!!

Wie Ihr seht habe ich keine Mühen gescheut, Euch diese Bonbons schmackhaft zu machen - und dafür würde ich mich jetzt selber gerne mit einem dieser Bonbons belohnen ...  aber ich habe keines mehr!




Nickname 19.06.2011, 18.40 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schilder / Fortsetzung Urlaub



Heute zeige ich Euch einige Schilder - fotografiert an verschiedenen Orten.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Angucken!




Kurz vor unserem Urlaubs-Ziel mussten wir mit der Fähre nach Arnis 
(die kleinste Stadt Deutschlands) übersetzen.

Wir fahren also auf das Wasser zu und sehen diese Signalanlage mit folgendem Schild:






"Bitte Signalscheibe schräg stellen und bei Annäherung der Fähre wieder gerade stellen"


Hm ...! Ich bin Beifahrerin und steige aus, gucke mich um, niemand da, den ich fragen kann, ob ich tatsächlich die Scheibe in eine schräge Postition bringen muss.
Endlich steigt jemand aus einem Auto aus und ich frage nach.
Leider hatte die Dame auch nicht den leisesten Schimmer, ob das stimmt.

Ich bin dann mal davon ausgegangen, dass diese rote Scheibe dem Fährmann auf der anderen Seite der Schlei signalisiert:

hier will jemand rüber!!!!

Also: Scheibe schräg stellen (s. o.) und hübsch brav der Anweisung folgend wieder in die Senkrechte bringen, sobald die Fähre anlegt.

So kriegt man andere Menschen ans Arbeiten 



Das nächste Schild kam prompt:







Was denn nun?!
Da wir nicht schwimmen wollten entschieden wir uns, dem linken Schild Folge zu leisten!









Ich wusste gar nicht, dass mein Mann schon für 2 Euro zu haben ist - und das auch noch mit Streuseln grinsen.gif 









Eine Ermahnung auf die witzige Art ...





Oooh - an dieser Scheibe gab es sehr viele Fettflecken, darum wohl auch dieses Schild:







"Bitte keine Nasen an die Scheiben drücken"


Genützt hat es wohl herzlich wenig. Vielleicht wurde es immer erst gelesen, wenn man sich die Nase schon gestoßen hatte? Ich spreche da jetzt überhaupt nicht von mir



Und jetzt weiß ich auch, dass Hunde keinen Kot hinterlassen sollen, sondern:




 






Tja, und damit man sich beim Schwimmen auf der Straße nicht die Knie anstösst, gibt es wohl dieses Schild:










Ich hoffe, Ihr hattet beim Lesen der Schilder genauso viel Spaß wie wir.





12.06., Ergänzung
:


Das untere Schild haben wir in Kronsgaard gesehen.
Und es gibt für dieses und weitere Schilder nicht gerade einen spaßigen Hintergrund.
Darum gibt es dazu jetzt auch noch eine Info:

Die Straße K 111 führt nach Kronsgaard - und schon lange, bevor man diesen Ort errreicht, holpert, ruckelt und "schlaglöchert" man sich diese Strecke entlang.

Was schon eine Zumutung für Autofahrer und ihre Autos ist, die nur "mal eben" diesen Ort durchfahren, das ist mit Sicherheit eine Katastrophe für die Anwohner von Kronsgaard.

Es gibt dort noch mehr Schilder, welche die Verärgerung der Menschen über diese sehr schlechte Straße zum Ausdruck bringen, sie waren nur nicht so dekorativ wie das gezeigte Schild.

Zu lesen war noch:

K 111 - Slalomfahren verboten

K 111 - Stoßdämpfer-Teststrecke


Die gesamte Strecke durfte übrigens nur mit Tempo 20 ! befahren werden, was eigentlich schon alles aussagt.
Wir sind übrigens an einigen Stellen trotzdem Slalom gefahren, aus lauter Sorge um unser Auto!

Nur auf das Schwimmen in den Pfützen bzw. Schlaglöchern haben wir verzichten - da war nämlich kein Wasser drin




Nickname 09.06.2011, 21.50 | (11/11) Kommentare (RSS) | TB | PL

aus dem Urlaub ...


sind wir zurückgekehrt.

Da ich weder Fotos bearbeiten noch bloggen wollte - Urlaub eben   - zeige ich Euch rückblickend einige Bilder und nehme Euch mit zu manchen Orten.

Es wird Süßes, Interessantes, Witziges, Schönes und weniger Schönes und viel Natürliches zu sehen geben.
Und dies alles wohldosiert und in gut verdaulichen Häppchen

Heute stelle ich Euch unser Urlaubsdomizil vor.
Unser Ziel war Grödersby bei Kappeln an der Schlei.

Empfangen wurden wir sehr fröhlich und freundlich von Halina Jürgensen, der Dame des Hauses und der Hüterin über die Ferienwohnungen.

Schon beim Betreten unserer FeWo waren wir angenehm überrascht.
So groß, so hell, ganz neu und dazu sehr geschmackvoll eingerichtet - eine Traumwohnung!


Und als Krönung des Ganzen erwartete uns dann dieser Ausblick:







Uns blieb der Mund praktisch offen stehen vor lauter Begeisterung!
Dies ist der Blick von unserer Terrasse zu einem Teil des Grundstückes.

Nachdem wir alleine gelassen wurden, begannen wir mit dem Auspacken.
Natürlich wollten wir die mitgebrachten Lebensmittel im Kühlschrank verstauen.


Beim Öffnen der Kühlschranktüre kam die 2. Überraschung:







So wurden wir begrüßt: Prosecco und gekühlte Gläser



Zum Frühstück oder Abendessen hatten wir wahlweise diese Ausblicke -
je nach Wetter.

So war's bei schönem Wetter auf der Terrasse:









mit Blick über den Garten und den kleinen Haus-Kanal ( mit dem hauseigenen Ruderboot ) bis auf die Schlei.



Und bei schlechterem Wetter hatten wir von dem großzügigen Essplatz in der Küche aus diesen Ausblick:











Egal von wo:
wir guckten immer in den Garten, über das Schilf bis hin zur Schlei - traumhaft!


In der ersten Urlaubswoche war uns das Wetter nicht gerade wohlgesonnen.
Es war sehr kühl und nass.
Aber in der zweiten Woche erreichte uns endlich auch die Sonne - und somit konnten wir unter Obstbäumen lesen, dösen und entspannen:








Unsere FeWo lag nicht im Haupthaus, sondern in einem angrenzenden Gebäude, ganz für sich.
Hier ist es zu erahnen, und zwar links hinter den Bäumen.


Und wer jetzt wissen will, wo wir waren, soll das auch noch erfahren:

Halina und Andreas Jürgensen, Grödersby bei Kappeln

Eine HP gibt es wohl nicht, ich hab jedenfalls keine gefunden, werde aber noch mal anfragen.
Falls es eine gibt, werde ich den Link hier noch einsetzen.

Wir möchten diese FeWo gerne weiter empfehlen.
Ich denke, die Bilder sprechen für sich.
Übrigens: in dieser FeWo war wirklich alles da - so eine Komplettausstattung (auch in der Küche) haben wir noch nie erlebt.

An dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal ganz herzlich bei unseren Vermietern für die freundliche Aufnahme, die super gepflegte Fewo und für den Ableger, der hoffentlich bei meiner Pflege anwachsen und gedeihen wird


Weitere Berichte folgen.


PS.:

wer Interesse an dieser FeWo hat, kann mich gerne anmailen für Telefonnummer, Adresse und Email-Adresse.


Noch besser:


jetzt habe ich den Link und wer möchte, kann gerne direkt hier auf die Seite von Familie Jürgensen gehen.
Zu sehen ist allerdings nicht die ganz neue Wohnung, in der wir gewohnt haben.
Diese Wohnung finde ich persönlich noch schöner, moderner, heller - und eben auch mit der eigenen Terrasse direkt am WZ ...  lachen.gif

Sicher ist, dass auch die gezeigte Wohnung sehr gut eingerichtet ist, sie verfügt über eine Hochterrasse mit einer Treppe in den Garten, der genau derselbe ist wie der, den ich im Bericht zeige!

Danke nach Grödersby für die Zusendung des Links!

Nickname 05.06.2011, 22.34 | (9/9) Kommentare (RSS) | TB | PL

wieder zurück ...

 

sind wir seit einigen Tagen.

Unseren zweiten und somit letzten Urlaub für dieses Jahr haben wir hier verbracht.

Empfangen von trüb-grauem Wetter fürchteten wir, dass uns der Herbst-Urlaub keine bunten Farben, sondern nur Schmuddelwetter präsentieren würde.
Auch am ersten, richtigen Urlaubstag war das Wetter wie im November: grau  in grau!

Unser Abendspaziergang in Bamberg bescherte mir dann aber ein sehr  stimmungsvolles Foto.
Von einer Fußgängerbrücke aus hat man diesen tollen Blick auf das  Alte Bamberger Rathaus.









Und dieses wunderschöne Gebäude ist nicht das einzige Highlight in dieser kleinen Stadt.
Die gesamte Bamberger Altstadt sowie noch ein wenig drumherum ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Und dies voll und ganz zu Recht - wie wir meinen.

Alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen.
Wen es interessiert, der sollte sich wirklich einmal die Infos ansehen und sich informieren - Bamberg ist eine Reise wert!


Und für alle Biertrinker /-liebhaber:

die gesamte Gegend um Bamberg ist absolutes Bierland.
Es gibt ca 800 Brauereien - und jede hat ihren eigenen Ausschank.
Es gibt sogar einen "Bier-Wanderweg", der die Wanderer von einer Brauerei in die nächste führt.
Wie das allerdings endet, wissen wir nicht - wir haben das lieber nicht ausprobiert

Festgestellt haben wir, dass das Bier in dieser Region von (fast) jedem getrunken wird. Egal, ob alt oder jung - jeder hatte einen gläsernen Bierkrug vor sich stehen.

Es gibt grundsätzlich nur Halbliter-Krüge - und diese Menge kostete überall nur 2 Euro.

Aber auch Weintrinker kommen dort voll auf ihre Kosten!

Und wenn es jetzt so aussieht, als wären wir nur von einer Brauerei / Weinstube in die nächste gestolpert:

falsch

Wir sind erheblich mehr gewandert als geplant, hatten ab dem 2. Urlaubstag nur noch knallblauen Himmel, Sonne und fast sommerliche Temperaturen.

Und Herbstfarben habe ich auch noch mit der Kamera erwischt. Davon gibt es ein oder zwei Fotos in den nächsten Tagen - vielleicht auch mit Gedicht.

Aufgetankt - und morgen ist wieder Arbeitsbeginn.
Die Erholung hält hoffentlich noch eine Weile an



Nickname 19.10.2010, 21.29 | (10/10) Kommentare (RSS) | TB | PL