GedankenBilder Edith Tries

Gerti Kurth:
Du hast einfach den Blick dafür, liebe Edith,
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Gerti Kurth:
Ja, liebe Edith, da hast du wirklich Glück ge
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elfi s.:
Wieder so ein schöner Sonnenuntergang. Auch d
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elfi s.:
Ein gelungenes Foto, welches den Frühling ank
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Anette:
Ein Zeichen, dass der Frühling kommt.Tolles B
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Zitante Christa:
So ein Zufall !!Da öffne ich Deinen Beitrag,
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Gudrun:
Schön! Nun kann der Frühling kommen! Danke fü
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elfi s.:
Obwohl Hochwasser ja auch zu den Dingen zählt
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elfi s.:
Oh, das sieht wirklich schlimm aus. Zum Glück
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elfi s.:
Aber hallo, das sind phantastische Sonnenunte
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Tag: Sprüche&Weisheiten

Welttag des Buches




Ein gutes Verhältnis zu Büchern hatte ich immer schon - nicht nur zu meinen eigenen

Als Kind habe ich mich in Büchern "verloren", habe die Zeit vergessen, weil ich so ins Lesen vertieft war.
Ich musste weite Wege inkauf nehmen, um mit dem Fahrrad zur Stadtbücherei zu fahren und Bücher auszuleihen.

4 Bücher durfte man mitnehmen und diese waren spätestens nach vier Wochen zurückzugeben.
Oft war ich schon nach 2-3 Wochen wieder in der Bücherei, um neue Bücher auszusuchen.


In der Schule war Deutsch mein Lieblingsfach. Die Grammatik habe ich allerdings eher aus dem Bauch heraus erledigt, sehr zum Leidwesen meiner Deutschlehrerin Fräulein Bosch.
Als diese einmal eine Regel von mir für die anderen Schüler der Klasse erklärt haben wollte, habe ich jämmerlich versagt und sie meinte tadelnd:

" ... und das von meiner besten Deutschschülerin!!!"

Hilfe, war mir das peinlich!

Nichtsdestotrotz habe ich mich im weiteren Leben in Sachen Deutsch wacker geschlagen, fantasievolle Aufsätze geschrieben und Interpretationen waren auch mein Ding.
Bei der Gelegenheit fallen mir insbesondere die gelben Reclam-Hefte ein.
Kennt Ihr die auch noch?

Übrigens:
die neue deutsche Rechtschreibung zwingt mich immer noch zum Nachschlagen. Viele Regeln halte ich für verwirrend und missverständlich.
Oft schreibe ich einfach so, wie es für mich logisch bzw. einleuchtend ist.
Selbst bei Zeitungs- und Buchverlagen sowie bei Ämtern ist das Neue Deutsch noch nicht ganz angekommen.

Unsere eigenen Kinder haben auch früh Bücher bekommen, beide haben sehr viel gelesen. Bei einer Tochter ist das so geblieben, die andere liest nur noch wenig.

Vor einigen Jahren gab es hier in Duisburg das Projekt der "Vorlese-Paten".
Das hat mich begeistert, ich habe mich beworben und dann 3 Jahre in einem Kindergarten als ehrenamtliche Vorlese-Patin gewirkt.

Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl es oftmals schwierig war, weil es vielen Kindern an Deutschkenntnissen fehlte (übrigens nicht nur Migranten-Kindern!) und viele Kinder nicht mehr in der Lage sind, konzentriert zuzuhören.

Ich hatte freie Hand in der Auswahl der Bücher (sehr viele habe ich selber gekauft) und konnte auch immer entscheiden, welche Altersgruppe ich "bedienen" wollte.

Durch diese Tätigkeit habe ich jetzt viele Kinderbücher für 3 bis 6-Jährige hier stehen. Das kommt dann demnächst meinen Enkelkinder zugute

Ich lese immer noch viel.
Meine Vorliebe gilt Büchern mit geschichtlichem Hintergrund und - ich gestehe es - Büchern mit Schockeffekt: Thriller, Horror!
Je mehr Blut fließt, desto besser.
Vielleicht hätte ich Pathologin werden sollen? 



Heute ist Welttag des Buches -

darum möchte ich sowohl die Bücher als auch das Lesen würdigen und dafür werben, Kinder und Jugendliche an Bücher heranzuführen, denn ich bin der Meinung:











 

Nickname 23.04.2012, 06.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Abendstille

 










Der Tag legt alles Laute ab,
macht sich bereit, die Nacht zu empfangen.

                                                                                                                                            © ET.







********************





Hier ist es nun, das Tagesabschluss-Foto meines vorherigen Berichtes zum Westfalentreffen.


Auf meiner Fahrt quer durch die Felder warf die langsam untergehende Sonne ein wunderschönes Licht über dieses Feld.
Das gemähte Gras lag dort aufgereiht, um Heu zu werden.
Die letzten Sonnennstrahlen beschienen die Blütenständes des Grases im Vordergrund, so dass sie rötlich schimmerten.


Es herrschte Stille, kein menschlicher Laut war zu hören, nur hin und wieder Vogelgezwitscher - dazu wehte der Duft des frisch geschnittenen Grases in meine Nase.

Da stand ich nun - ergriffen von Schönheit und Stille der Natur ...


    




PS.:

Ich habe dem Bild nachträglich noch einen orange-farbenen Außenrahmen gegeben, damit es sich rechts oben besser vom Blog-Untergrund abhebt.

 

Nickname 15.05.2011, 19.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

verwurzelt


 












Diese Abbildung zeigt das Märzblatt meines Wandkalenders "GedankenBilder 2011"





Nickname 02.03.2011, 19.06 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

die 4. Kerze brennt










Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen 4. Advent
und eine möglichst entspannte Zeit bis Weihnachten!



Nickname 19.12.2010, 08.00 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Advent












Euch / Ihnen allen wünsche ich eine lichtvolle Vorweihnachtszeit.




Dieses GedankenBild gibt es, in einer etwas anderen Gestaltung, auch zum Versenden als e-card.
 Zu finden ist diese bei Zitante.




Nickname 26.11.2010, 19.27 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

In die Zukunft blicken?



Mein Gedachtes und Geschriebenes im vorigen Beitrag hat sie unter anderem mit folgenden Worten kommentiert:


> 13 Jahre ist es jetzt her, daß wir uns kennen. Ob es damals besser gewesen wäre, wenn wir gewußt hätten, daß wir das schaffen? <


Diese Frage von Zitante Christa hat mich tatsächlich ans Grübeln gebracht, denn die Frage bezieht sich nicht darauf, ob wir mit einer so lang anhaltenden Freundschaft gerechnet haben.
 
Nein, sie bezieht sich auf etwas ganz anderes!

Doch dazu muss ich etwas berichten, was auch in den ganz persönlichen Bereich von Christa reicht - ich habe mir also erst einmal ihre Zustimmung eingeholt lachen.gif


Hier kommt der Versuch einer Antwort aus meiner Sicht:


Wir kennen  uns also seit ziemlich genau 13 Jahren.

Unsere erste Begegnung verlief unter unerfreulichen Umständen - wir trafen uns in der Sitzecke der gynaekologischen Station eines Duisburger Krankenhauses.


Unser beider Leben wurde kurz zuvor durch die Diagnose Brustkrebs aus den Angeln gehoben.

Da wir unsere Chemo-Therapien immer zur gleichen Zeit bekamen, sahen wir uns in der Folge über mehrere Monate regelmäßig dort im Krankenhaus wieder.

Insgesamt waren wir 4 Patientinnen, die sich immer wieder zur Chemo zusammen fanden.
Wir hingen von morgens früh bis gegen Abend an unseren Infusionen, teilten unser Leid, unsere Sorgen und Zukunftsängste.

Die Auswirkungen der Chemo-Therapien waren unterschiedlich stark. Gelitten haben wir alle darunter.

Es gab am Anfang teilweise Pessimismus, teilweise fast irrationalen Optimismus, was den Verlauf der Krankheit / Genesung und die Zukunftsaussichten anging.


Im Laufe der monatelangen Therapien tauchten hin und wieder Fragen auf, die wir mal lebhaft, mal eher erschöpft besprachen:

weiter machen und auf der bestmöglich sicheren Seite sein -
oder abbrechen und abwarten, was passiert?

Lohnt es sich, diese Strapazen zu erleiden / durchzuhalten?
Werden wir diese Erkrankung überleben?


Und  genau das ist die Frage, die Christa meint:


Wäre es damals besser, leichter für uns gewesen, wenn wir gewusst hätten, dass wir es schaffen?!


Durchgehalten haben wir alle - auch wenn der Ausgang unserer Krebserkrankung im Ungewissen lag.

Wir alle haben nach langem Leidensweg festgestellt:










Doch hätte es mir geholfen zu wissen, dass ich überlebe?


Während der Chemos und auch während der langen Bestrahlungswochen, die mich sehr geschlaucht haben, fragte ich mich manchmal, ob mir das alles tatsächlich hilft oder meinen Körper zusätzlich schwächt?

Ich hatte also zwischendrin durchaus meine Zweifel, weil die Chemotherapie nicht nur die Krebszellen angreift, sondern den gesamten (gesunden) Körper.

Ich habe durchgehalten, weil ich auf der sicheren Seite sein wollte.
Hätte ich abgebrochen und es wären Metastasen aufgetaucht, hätte ich mir selber Vorwürfe gemacht - und das Rad nicht mehr zurückdrehen können.


Die Gewissheit zu haben, dass ich es schaffe, hätte mir damals das Durchhalten ganz bestimmt erleichtert.
Vermutlich (!) hätte ich die ganzen Nebenwirkungen gelassener hingenommen mit dem Wissen, dass ich mein Ziel erreiche.


Und jetzt schließen sich für mich weitere Fragen an:

auch wenn es manchmal hilfreich wäre, in die Zukunft blicken zu können - würde uns das beruhigen, zufriedenstellen, Wege ebnen, das Leben tatsächlich erleichtern?

Oder würden wir unser ganzes Handeln ändern und dadurch viele wesentliche Dinge am Wegesrand außer Acht lassen?
Würde unsere Entscheidungsfähigkeit leiden, weil wir gar nicht mehr großartig nachdenken würden?
Würden wir Dinge versäumen - Schönes wie Trauriges - weil unser Blick nur noch auf das gerichtet ist, was uns vorausgesagt wird?

Würden wir nur noch auf die Ereignisse der Zukunft starren, weil wir sie im Vorhinein wissen und erwarten?


Ich möchte nicht in die Zukunft blicken können, denn dann hätte ich das Gefühl, mein Leben und dessen Verlauf nicht mehr selber beeinflussen zu können.


Liebe Christa - du hast Dich gewundert, dass Deine einfache Frage zu einem Bericht führt.

Hier ist er und ich bin gespannt, ob es unterschiedliche Meinungen gibt zum



Blick in die Zukunft






Nachtrag vom 02.11.

Mit so vielen, ernsthaften Kommentaren habe ich - ehrlich gesagt - nicht gerechnet.
Ein einfaches: ja, das würde ich gerne / nein das möchte ich nicht ... -
darauf hatte ich gehofft.
Dass es von Euch so tiefgehende Gedanken hier in meinem Blog gibt, das beeindruckt mich sehr! 


Mein Vorhaben, möglichst alle Kommentare zu beantworten, hat mich dieses Mal ganz schön ans Arbeiten gebracht ;-)
Ernste Kommentare erfordern schließlich eine ernsthafte Antwort.
Und jeder Kommentar hat Anlass zu neuem Nachdenken gegeben.


So sind wir hier über Krankheit und "in die Zukunft blicken" im Sterbeprozess und beim Tod angekommen.
Das ist ein weites Feld und ein unerschöpfliches Thema.


Fragen, Gefühle, Ansichten - alles dies gehört dazu.
Der Austausch darüber würde vermutlich für ein Buch ausreichen :-)


Darum lasse ich dieses Posting noch ein, zwei Tage hier stehen, bevor etwas Neues kommt.
Vielleicht gibt es ja noch den ein oder anderen ergänzenden Kommentar dazu.


Schon jetzt möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für Eure Beiträge bedanken.
Sie sind für mich - und vielleicht auch für die übrigen LeserInnen - eine Bereicherung :-)
 

Nickname 29.10.2010, 12.19 | (10/10) Kommentare (RSS) | TB | PL

dankbar sein





 






"Schon wieder ist ein Jahr vergangen! Wo ist nur die Zeit geblieben?
 Was ich alles verpasst habe in diesem Jahr!
Es war so ein anstrengendes, belastendes und oft sehr trauriges Lebensjahr.
 Ich möchte es gedanklich abhaken und hoffe darauf, dass im kommenden Jahr alles besser wird!"


So könnte es sich anhören - das Resumée meines nun vergangenen Lebensjahres.


Und doch:
für mich ist es keine Zeit, die schon wieder vorbei ist, keine Zeit von der ich denke:
jetzt bist du schon wieder 1 Jahr älter!!!

Ich denke nicht mit Schrecken ans Älterwerden, sondern ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, dass ich wieder einen Geburtstag erleben darf, dass ich tatsächlich älter werde :-)

Jedes neue Lebensjahr ist ein Geschenk für mich und ich nehme es dankbar entgegen.
Selbst wenn das vergangene Jahr ein schwieriges war - ich bin froh,
dass ich es überhaupt erleben durfte.

Seit nunmehr 13 Jahren sind alle Geburtstage etwas ganz Besonderes
 für mich - nicht nur die "Runden".

Selbst wenn ich es in der Hektik des Alltags oft nicht schaffe, mehr auf mich selbst zu achten - ich genieße das Leben und nehme seine kleinen, fast unscheinbaren Glücksmomente ganz bewusst und viel intensiver wahr als früher.

Mein Geburtstag ist in jedem Jahr der Tag,
an dem ich trotz allen Gewusels um meine Person in mich gehe, an dem ich meine Lieben ganz besonders feste in die Arme schließe und an dem ich dankbar bin für meine Familie und Freunde,
die mich in schwerer Zeit immer gestützt und begleitet haben.

Und in diesem Jahr ist es das erste Mal,
dass meine Mutter nicht mehr da ist.
 Ich werde sie sehr vermissen.

An dieser Stelle sage ich auch all denen von Euch herzlichen Dank,
die mir hier im Internet 'über den Weg gelaufen' und zu echten Freunden geworden sind!

 Ihr bereichert mein Leben und tragt dazu bei, dass es bunt, abwechslungsreich und lebenswert ist!


DANKE

    
 

Nickname 24.10.2010, 08.00 | (12/12) Kommentare (RSS) | TB | PL

herzlich willkommen ...

Nickname 19.09.2010, 19.47 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lichtpunkte







Begegnungen -
Lichtpunkte des Lebens

© Edith Tries


Nickname 02.09.2010, 16.59 | (12/11) Kommentare (RSS) | TB | PL

was lange währt ...



Roter_Apfel_.jpg


Gedanken sind die Früchte des Geistes.
Sie brauchen Zeit, um zu reifen.

© Edith Tries



 

Nickname 21.08.2010, 17.02 | (17/17) Kommentare (RSS) | TB | PL