GedankenBilder Edith Tries

Agnes:
Danke für die Wünsche liebe Edith, das wünsch
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Pat:
Das wünsche ich Dir auch. Ich habe mir für di
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Escara / Esther:
Liebe Edith, auf meiner Blogtour in neuen Jah
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Maria:
Vielen Dank für die guten Wünsche. Auch dir w
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Zitante Christa:
Auch ich habe heute einen Stern auf den Weg g
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Anette:
Danke ...
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Sandra:
Liebe Edith,auch auf diesem Weg ein frohes Fe
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Zitante Christa:
Ich kenne die Pflanze unter "Christrose" und
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Zitante Christa:
Danke Dir, liebe Edith,eine freudvolle Advent
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Agnes:
Text und Foto bilden eine wunderschöne Kombin
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Tag: Kunstvolles

Vernissage F. A. Kurtenbach / Maria Laach



Nach ein paar Zwischentönen kommt jetzt der angekündigte Bericht über eine Vernissage, die für mich eine besondere Bedeutung hatte.
Es ist nicht das erste Mal, dass ich aufgrund meiner eigenen Krebserkrankung und der daraus resultierenden Veröffentlichung einiger Gedichtbüchlein von einem Menschen über das Internet gefunden wurde.
Ich bekam also eine Anfrage von Herrn Kurtenbach mit der Bitte, einige meiner Texte verwenden zu dürfen.

Nach einer Krebserkrankung hat er sich - ebenso wie ich damals - aufgemacht, sein Leben ein wenig umzugestalten, nach neuen Inhalten zu suchen, nach einem tieferen Sinn - was natürlich nicht bedeutet, dass man alles Bisherige "über den Haufen wirft".

Ich habe damals angefangen zu schreiben, Herr Kurtenbach begann zu malen.
Im Laufe der Zeit haben schon etliche Gemälde-Ausstellungen stattgefunden.
Seine Malerei war auch der Grund zur Anfrage bei mir. Herr Kurtenbach wollte gerne Texte von mir zu einigen seiner Bilder stellen. Zunächst ging es nur um 2 Gedichte, später fragte er mehr an.

Es gab vorher einige Dinge zu klären (Urheberrecht u.a.), anschließend erteilte ich meine Genehmigung zur Nutzung einiger Gedichte.


Nach der langen Einleitung komme ich jetzt zur Hauptsache: der Einladung von Herrn Kurtenbach, seine Gemälde-Ausstellung in der Abtei Maria Laach zu besuchen.
Da Maria Laach nicht allzu weit von uns entfernt ist beschlossen wir, nicht irgendwann dorthin zu fahren und uns die Bilder anzusehen - nein, ich wollte natürlich auch unbedingt den Menschen kennenlernen, der hinter den Anfragen und E-mails steckt.

Und jetzt schreibe ich nicht mehr viel, sondern lasse die Bilder sprechen:











Bild 2 - Ausstellungshinweis im Schaufenster der Gärtnerei:




 




Bild3 - Friedhelm A. Kurtenbach und ich vor einem seiner Bilder.
Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden:








Bild 4 - Frau und Herr Kurtenbach mit mir ...
und den netten Gärtnermeister sieht man auch noch:







Bild 5 - Führung durch die Ausstellung mit Erläuterungen zu einzelnen Bildern:








Bild 6 - eines der Bilder in Kombination mit einem meiner Texte.

Das Bild zeigt das Meer,tosende Wellen.
Dazu passt mein ausgewähltes Gedicht "Du" perfekt.
Vorgetragen wurde das Gedicht von Frau Kurtenbach.







Bild 7 - Orchideen vor dem farbintensiven Regenbogen-Bild.
Eine sehr schöne Perspektive, wie ich meine:










Die Ausstellung in der Klostergärtnerei läuft noch bis zum 31.03.2016.
Leider gibt es auf der klostereigenen Seite keinerlei Hinweise dazu.

Wer noch mehr über Friedhelm A. Kurtenbach erfahren und evtl. auch noch mehr Fotos der Vernissage sehen möchte, kann sich gerne auf dessen Seite umsehen. Dort kann man auch viele seiner Gemälde ansehen.
Klick hier.

Einen Besuch des Klosters bzw. der Klosterkirche (das Kloster selbst ist nicht zu besichtigen) und der dazu gehörigen Anlagen kann ich sehr empfehlen - warum nicht mal in Verbindung mit der Ausstellung? Die Bilder sind wirklich sehr schön zwischen Pflanzen und Blumen platziert worden. Uns hat diese Kombination von Kunst und Natur sehr gut gefallen.

Wir waren schon mehrfach in Maria Laach und werden das nächste Mal im Sommer hinfahren, damit wir endlich auch mal den Laacher See umrunden können.


Hinweise zu den Fotos:

Ich habe alle Fotos mit meinem Namen signiert, da ich sie bearbeitet und hier eingestellt habe.
Einge Bilder wurden mir freundlicherweise von Friedhelm A. Kurtenbach zur Verfügung gestellt.

Bildernachweis:
Bild 1 - E. Tries
Bild 2 - E. Tries
Bild 3 - P. Tries
Bild 4 - P. Tries
Bild 5 - Andreas Kurtenbach
Bild 6 - E.Tries
Bild 7 - Andreas Kurtenbach





Nickname 18.02.2016, 21.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

vom Entenrennen ...

und der Drachenboot-Fun-Regatta im Duisburger Innenhafen habe ich Collagen angefertigt.
Ich hatte so viele Fotos, dass ein Bericht mit Einzelbildern zu lang und umfangreich geworden wäre.

Also: letztes Wochenende gab es das oben genannte Innenhafenfest. Schon öfter wollte ich da
mal gerne hin, war aber die letzten Jahre immer zu dieser Zeit in Urlaub.
In diesem Jahr haben wir es dann endlich mal geschafft und hatten einen richtig schönen Sonntag dort.

Der Drachenboot-Wettbewerb findet Samstag und Sonntag statt, das Entenrennen am Sonntag Nachmittag.

Es gibt viele Sponsoren, für das Entenrennen können Lose gekauft werden. Der Erlös geht an den Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte. Außerdem kann man auch Entchen kaufen und mit nach Hause nehmen - was wir für unsere Enkelkinder natürlich auch gemacht haben.

Etwas Besonderes sind die großen Enten, die von Firmen oder Prominenten kunstvoll gestaltet werden.
Diese großen Enten werden zuerst für das Promi-Rennen zu Wasser gelassen.
Im Anschluss folgen die unzähligen kleinen Enten, die mit Nummern versehen sind.
Und wenn man Glück hat, kann man mit seinem Los / seinen Losen gewinnen.
Wir hatten kein Glück, aber trotzdem jede Menge Spaß.

Hier zuerst einige der Promi-Enten. Ich kann leider nicht alle zeigen,
aber alle waren mit viel Hingabe und Witz gestaltet:







links oben: die MSV-Ente - die muss hier in Duisburg natürlich sein, zumal wir ja in die 2. Liga aufgestiegen sind.
rechts oben: Punk mit Irokesenschnitt und Piercing
links unten: die Ente einer Zahnarztpraxis, mit Gebiss, Zahnbürsten als Ruder, Mundspülbecher und Spiegelchen
rechts unten: very british ... Tea-Time im Schiffchen (Restaurant) mit einer Lady in pink samt Tortenstückchen






links oben: der Drachenkopf eines Drachenbootes - darum heißt das ja wohl auch so ;-)
rechts oben: diese Entchen - und noch viele mehr - konnte man kaufen
links unten: Teil eines von der Fa. Krohne gestalteten, sehr langen Enten-Schiffes. Dieses war so lang, dass es nicht zu Wasser gelassen wurde
rechts unten: nach Beendigung des Rennens ein letzter Blick aus dem Parkhaus auf einige teilnehmende Boote

Am Sonntag gab es am anderen Ende des Innenhafens auch noch den "Marina-Markt".
Der findet 1 x monatlich statt und ist ein Besuchermagnet.
Neben Obst und Gemüse gibt es viele Blumen zu kaufen und sehr viel und auch ausgefallenes Kunsthandwerk.

Der nächste Markt findet am 12. Juli statt und ich kann einen Besuch dort wärmstens empfehlen.



Nickname 16.06.2015, 20.24 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Extraschicht


Bevor es mit den Urlaubsfotos weitergeht, möchte ich unbedingt etwas einschieben.

Jedes Jahr gibt es die "Extraschicht", die lange Nacht der Industriekultur.
Teilgenommen haben 20 Städte mit 50 Spielorten und 2000 Künstlern.

Zusammen mit Freundin und Freund haben wir uns also auf den Weg gemacht.
Es war unsere 1. Teilnahme an dieser Großveranstaltung und darum haben wir uns nur ein Ziel ausgesucht, und zwar den Landschaftspark Duisburg-Nord.

Die Vorfreude wurde leider etwas gedämpft durch das Wetter. Regen, Regen, Regen!
Nichtsdestotrotz stürzten wir uns, gewappnet mit Regenschirmen, ins Gewühle.

Der Auftakt war eher verhalten, sehr nass und geprägt von dem Gedanken:
wenn es uns nicht gefällt, können wir ja wieder gehen!

Wer die folgenden Bilder sieht kann wahrscheinlich verstehen, dass wir geblieben sind -
zumal der Regen gegen 21 Uhr aufgehört hat



2 Eindrücke aus der Gebläsehalle:












In der Gießhalle gab es halbstündlich eine Pyro- und Lasershow.
Die Lasershow lebt natürlich von der Dynamik, der rasanten Bewegung
 und den
ständigen Farb- und Formänderungen.
Diese konnte ich zwar nicht einfangen, trotzdem zeige ich mal zwei Fotos,
um einen kleinen Eindruck zu vermitteln.
Was etwas milchig aussieht, sind die Qualmreste der Feuerwerks-Darbietungen.




 




 


Sobald die Dämmerung einsetzt, beginnt die Lichtinszenierung des Künstlers Jonathan Park.

Diese kunstvolle Beleuchtung ist eine Dauereinrichtung -

und endlich habe ich sie auch einmal bestaunen können.

Ganz sicher werde ich mir diese Lichtinstallationen demnächst
 auch noch bei einer Führung ansehen.
Dann kann man nämlich noch aus ganz anderen Perspektiven
einen Blick darauf werfen. 














Da der Landschaftspark Duisburg-Nord in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert,
 gab es um 23 Uhr ein ganz besonderes Höhenfeuerwerk mit passender musikalischer Untermalung.
Da ein lang andauerndes Höhenfeuerwerk sehr viel Rauch freisetzt,
 zeige ich nur 1 Foto.
Hier gefällt mir, dass man zwischen den ganzen Rauchschwaden
 auch etwas von der Gießhalle sehen kann: 






Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sind, dann vielleicht an 2 unterschiedlichen Standorten.
Die Veranstaltungen beginnen um 18 Uhr und enden um 2 Uhr morgens.

Es gibt unzählige Live-Auftritte von Künstlern, sogar in den Bahnen und Pendelbussen sind sie aktiv.

Und jetzt soll mir bloß keiner mehr erzählen - wie kürzlich geschehen -
das Ruhrgebiet sei kulturell unterentwickelt!


Meine Empfehlung für alle, die irgendwo im Einzugsbereich des Ruhrgebietes wohnen oder bereit sind, sich ein Hotelzimmer zu nehmen:

unbedingt mal mitmachen ok.gif 



Nickname 30.06.2014, 19.14 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Radioteleskop Effelsberg


Der 3. und letzte Teil meines Berichtes über unsere Tour nach Bad Münstereifel
führt uns zum Radioteleskop Effelsberg.


Bei den Vorbereitungen auf unseren kleinen Ausflug war ich auf dieses Teleskop gestoßen
und wir beschlossen, einen Abstecher dorthin zu machen.


Also fuhren wir am späten Nachmittag von Bad Münstereifel aus ein paar Kilometer weiter,
um uns dieses Meisterwerk anzusehen.





Wir waren der Meinung, dass dieses Radioteleskop auf einem Berg zu finden wäre.
Aber nein, es steht mit den Sockeln unten in einem Tal und der Schirm ist in Höhe
der Bergkuppen zu finden - bzw. noch etwas höher als diese.


Je näher wir kamen, desto deutlicher wurden die Ausmaße dieses Gebildes.

Vom Parkplatz aus gingen wir immer leicht bergab bis zur Information.
Von dort stiegen wir ab Richtung Aussichts-Plattform.
Die Bäume, die hier zu sehen sind, stehen natürlich nicht unten im Tal, sondern auf dem Berg.
Dadurch wirkt das Teleskop auf den Fotos nicht so groß (hoch), wie es wirklich ist.
Der Anblick dieser riesigen Schüssel war beeindruckend:



 


Unten links sieht man ein containerartiges Gebäude, anhand dessen man
die Höhe des Teleskopes erahnen kann.

Während wir dort standen, begann sich die Schüssel zu drehen.
Das war schon klasse anzusehen.





 



Ich habe sehr viele Fotos dieser gigantischen Konstruktion gemacht.
Technische Dinge interessieren mich oftmals nicht,
aber dieses Kunstwerk hat es mir angetan
Da kann man nur stehen und staunen. Meinem Mann ging es übrigens
genauso wie mir - wir waren fasziniert und haben
bis zur Dämmerung dort gesessen bzw. gestanden
und uns diese Konstruktion angesehen.







Zurück am Parkplatz hatten wir dann noch die Gelegenheit,
ein ganzes Café ins Auto zu packen :








Aber das war uns zu sperrig, wir haben es lieber gelassen


Meine Empfehlung: wer interessiert ist, sollte der Verlinkung ganz oben folgen,
denn bei Wikipedia (und nicht nur dort) gibt es viele Information zum Radioteleskop!



Nickname 20.05.2014, 22.06 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Erleuchtung



  






Einen angenehmen 4. Advent wünsche ich allen
sowie Zeit zum Durchatmen vor den schönen, oft aber
auch anstrengenden Weihnachtstagen.





Nickname 21.12.2013, 19.06 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Pack die Badehose ein ...


Ganz eindeutig ist es jetzt soweit:
der Sommer verabschiedet sich und der Herbst hält Einzug.

Bevor die letzten Freibäder in ihren langen Schlaf geschickt wurden
hat so manch einer die letzte Gelegenheit genutzt, um noch einmal
ins mitttlerweile recht kühle Wasser zu springen:






Ich habe die Beiden letzte Tage noch gesehen, ehrlich


Jetzt heißt es, sich an den herbstlichen Vorboten zu erfreuen.
Der Garten muss nochmal beackert werden, Verblühtes wird heraus geschnitten
 und die ersten Blätter werden zusammengeharkt.
Die Luft ist schön frisch - der Regen war dringend nötig - und
 die Farben wechseln in warme Töne über.

Ich liebe den Herbst mit seinen ganz speziellen Düften, den warmen
Farben, den ersten tropfenbesetzten Spinnennetzen, den letzten Beeren
und den bald fallenden Kastanien und Eicheln.

Es wird wieder mehr duftende Tees geben, Kerzenschein,
 endlich wieder mehr Zeit zum Lesen -
und hoffentlich einen goldenen Oktober.


Eine gute Woche wünsche ich allen.



Nickname 15.09.2013, 20.09 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

alles nur Fassade




In unserem Urlaub an der Müritz haben wir
 fantasievoll bemalte Fassaden entdeckt,


in Waren an der Müritz:









 









in Teterow:









und in Großplasten:









Alles nur Fassade - oder doch nicht?  



Nachtrag / Auflösung:

Vor dem Hotel Brauhaus stehen "echte" Menschen und gucken hinein.

Die Katze auf der Fensterbank ist auch echt. Sie hat sich nicht stören
lassen und genau beobachtet, was sich vor ihrem Fenster so tut.
 




Nickname 06.09.2013, 20.09 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Veggie, Gehry, Flossy



Was sich lautmäßig anhört wie ein Dreier-Gespann
 ist eigentlich nur ein Zweier-Gespann mit Zugabe.
Doch ich berichte mal der Reihe nach.

Das Einlösen eines Gutscheins bescherte uns einen wunderschönen Tag
 in Düsseldorf, und zwar "all inklusive".

Das bedeutete: ein langer Fußmarsch, Essen, Trinken, eine ganz private Stadtführung
 der Einladenden sowie als nicht geplante Zugabe eine  Schiff-Fahrt.

Man merkt, ich mag keine 3 Konsonanten hintereinander. Daher lege ich
 die "neue" Rechtschreibung mal ganz frei aus



Obwohl der Gutschein meinem Mann gehörte hatte ich den ganz
speziellen Wunsch, endlich einmal den Medienhafen zu besichtigen.

Auf Schusters Rappen machten wir uns also auf den Weg.
Vom Stadtteil Derendorf zum Rheinufer und von dort dann in
Richtung Medienhafen.

Auf dem Weg dorthin passierten wir die Kasematten.
Da sind jede Menge Restaurants zu finden und es duftete richtig gut.

Ganz tapfer liefen wir weiter, bekamen viele Informationen und entschlossen
uns kurz vor Erreichen des Medienhafens zu einer kleinen Rast zwecks Aufnahme
 von Kaffee und Kaltgetränken.

Irgendwie war da so ein Rummel, Fernsehkameras wurden geschleppt
 und alles schien so grünlich!
Und siehe da, es war nicht nur grünlich, sondern richtig grün:




 



Bärbel Höhn und Volker Beck gaben sich die Ehre,
sie waren anscheinend auf Wahlkampf-Tour.

Im Hintergrund standen Tische und Bänke und es wurde emsig
geschnibbelt, gehobelt und angerichtet.

Und dann mussten wir doch lachen - es war nämlich Donnerstag!
Soll dieser Wochentag nicht zum "Veggie-Day" erklärt werden?

So bekamen wir schon einmal einen optischen Vorgeschmack auf das,
 was uns demnächst bevorsteht - falls die Grünen mitregieren dürfen.

Jeder darf natürlich zu diesem Gemüse-Tag stehen, wie er will -
ich bin da ganz tolerant

Was mich aber stört ist die Bezeichnung dafür:
wieder so ein blödes, denglisches Wort.
Und überhaupt: weder hier (vegetarisch/ Gemüse)
 noch da (vegetable) kommt ein doppel-g vor!


Es gab aber noch einen anderen grünen Anblick,
und zwar den Mack-Brunnen an der Rheinseite des Landtags:







Dieser forderte dazu heraus, die Füße abzukühlen -
aber das wurde leider per Schild verboten.


Endlich kam der Medienhafen in Sicht und ich wurde ganz hibbelig.
Hatte ich doch schon oft gehört,
 dass sich an den Gehry-Bauten die Geister scheiden.
Manche finden die Gebäude toll, andere wiederum finden sie hässlich.


1992 wurde der Alte Zollhof abgerissen und es entstand das
schrägste Wahrzeichen Düsseldorfs:

der Neue Zollhof:








Links zu sehen ist der Neue Zollhof 3.
Die Gebäude könnten Schornsteine oder Fässer darstellen -
oder etwas ganz anderes, je nach Betrachtungsweise.

Rechts sieht man den Zollhof 2,
daran konnte ich mich gar nicht satt sehen.
Durch die Edelstahlfassade sieht das Gebäude aus wie eine Blechdose.
 Verstärkt wird der Eindruck dadurch, dass die Spiegelungen
der umliegenden Gebäude suggerieren, diese "Blechdose" sei  zerknüllt.

Weil ich das so genial finde, gibt's noch ein Foto davon:








Von der Fußgängerbrücke, die den Hafenteil überquer, hat man einen
guten Ausblick auf den Fernsehturm, den weißen Zollhof 3
 und den rotbraunen Zollhof 1.
Dazwischen versteckt liegt die "Blechdose".









Auf der gegenüber liegenden Hafenseite sind sie ein Hingucker -
die Flossys der Künstlerin
rosalie:








Die kann man auch kaufen - etwas kleiner natürlich!


Nach ausgiebigem Betrachten und Fotografieren sind wir bis zu
 den Kasematten zurück gelaufen.
Und da gibt es - man glaubt es kaum - einen "Ableger" von
"Fisch Gosch"

Lecker, lecker kann ich da nur sagen.

Die Fahrkarten für die anschließende Schiff-Fahrt beinhalteten auch
die Getränke an Bord (wegen der Ferien, wurde uns gesagt).

Kurz vor Erreichen unseres Zieles wollte mein Mann gerne
 (nur) noch  1/2 Glas Bier.
 Der Kellner meinte aber: Das gibt es nicht, nur volle Gläser!
"All inklusive" eben - und das richtig zwinkern.gif


Es war ein schöner und erlebnisreicher Tag.
Ein dickes Dankeschön geht nochmal an die zwei lieben Spender!


Nachtrag:

Das passende Zweier-Gespann sind natürlich Gehry und Flossy,
 weil sie zum Düsseldorfer Medienhafen gehören.
Die Zugabe ist Veggie 

 

Nickname 27.08.2013, 22.03 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

eingetaucht

sind wir in einen Abend wie aus "1001 Nacht"
und daran möchte ich Euch gerne teilhaben lassen.

Wie in jedem Jahr, so fand in Duisburg auch jetzt wieder das
"Ruhrorter Hafenfest" statt.
Dieses Fest geht immer über 4 ganze Tage -
von Freitag Vormittag bis Montag Abend.

Viele Jahre waren wir leider nicht dabei, weil bei uns der Samstag
immer ein ganz normaler Arbeitstag war.

Da in diesem Jahr das Wetter sehr gut und das Ausschlafen am Samstag
 garantiert waren, haben wir uns Freitag Abend aufgerappelt und
sind um 21 Uhr losgezogen.

So spät noch? Na klar ...

denn in Duisburg gibt es das Feuerwerk schon zu Beginn des
Festes und nicht als Abschluss!

Wir blieben auf unserer (linken) Rheinseite und haben uns im
Stadtteil Homberg in Position gebracht.

In den Rheinwiesen sowie im darüber liegenden Biergarten des Restaurants war
 die  Stimmung bestens. Alles war schön beleuchtet,
 es gab in den Wiesen Trink-, Würstchen- und Süßigkeiten-Buden,
 dazu eine Show-Bühne mit Live-Musik.



 

Bei diesem Foto war es ca 22 Uhr,
 noch waren die Wiesen teilweise menschenfrei.


Von unserem Standort aus hatten wir einen prima Blick auf die
Friedrich-Ebert-Rheinbrücke, über den Rhein und auf die
Mühlenweide, den Festplatz im Stadtteil Ruhrort.







Von dieser Brücke aus findet immer das Feuerwerk statt.

Pünktlich nach den 23 Uhr-Nachrichten unseres Heimatsenders Radio DU
setzte die Musik ein, die das Feuerwerk untermalen würde ...
und los ging es.


"Rot-Licht"






Es folgten viele wunderschöne Licht- und Farbkombinationen,
die leider schwer zu fotografieren waren.
Formen und Farben wechselten meistens so schnell, dass weder
ich noch meine Kamera reagieren konnten.


Hier wird die Brücke zu einem gold-schimmernden Wasserfall:







Auf der anderen Seite der Brücke sieht der "Wasserfall" übrigens noch
schöner aus. Dort rinnt er schon vom oberen Rand der Brüstung hinunter,
 ist also noch einige Meter höher.
Die bunt beleuchteten Schiffe, die extra für das Feuerwerk angereist waren,
 lagen natürlich alle auf der entsprechenden Brückenseite.


silber-goldenes Sternengefunkel:



 









Weil wir sehr nah an der Brücke standen hatten wir manchmal ein
Gefühl, als würden Sterne oder Sternenstaub auf uns nieder regnen:







Das Feuerwerk dauerte 30 Minuten und malte viele
 traumhafte Bilder an den Himmel.

Und was ich mir vorgenommen hatte, habe ich auch geschafft:

ich wollte dies alles nicht nur durch mein Objektiv sehen,
sondern auch für mich selber wahrnehmen und auf
mich wirken lassen.

Nach Beendigung des Feuerwerks gab es auf beiden Rheinseiten
großen Applaus, den sich die Pyrotechniker redlich verdient hatten!

Danach war es eine kurze Zeit relativ still.
Die Brücke lag wieder ruhig da und ihre Laternen warfen
einen Lichtschimmer auf das Wasser:






Dann fuhren die Schiffe laut hupend den Rhein entlang und die Feiern
nahmen wieder ihren Lauf.


Eine unbestreitbare Tatsache ist, dass Duisburg in der letzten Zeit
 für viele Negativ-Schlagzeilen gesorgt hat.

Dieses wunderschöne, stimmungsvolle Feuerwerk war da mehr als nur
ein kleines Trostpflaster -
für mich war es ganz eindeutig der
absolute Veranstaltungs-Höhepunkt des ganzen Jahres



Für das nächste Jahr hoffen wir auf ebenso gutes Wetter
und darauf, dass uns unsere Kinder und einige Freunde mit Decken,
 Klappstühlen und Picknick-Körben Gesellschaft leisten -
so machen das nämlich die Profis, die wir wegen dieser guten Ideen
ein bisschen beneidet haben 

Hach, war das schön!

Einen guten Wochenbeginn wünsche ich Euch allen!


Nickname 18.08.2013, 20.24 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Müllverwertung




Auf einem Frühlingsmarkt am Niederrhein entdeckte ich eine
 ganz besonders schöne Art der Abfall-Entsorgung
 bzw. der Wiederverwendung von Müll.
Sofort kam mir natürlich der Gedanke: das muss ich fotografieren.

Naja, das ist immer so eine Sache, wenn man die Produkte
kreativer Menschen fotografieren möchte.
Etliche Schöpfer ausgefallener Dinge haben es
überhaupt nicht gerne, wenn man zur Kamera greift.
Sie befürchten "Ideen-Klau", manche werden sogar sehr böse -
wenn man nicht fragt.
Öfters schon habe ich eine ablehnende Antwort bekommen und mich
dann selbstverständlich auch daran gehalten.

Ich schlich also um diesen Stand herum und traute mich zunächst
gar nicht zu fragen. Auf dem Rückweg sind wir dann noch einmal
dort stehen geblieben und ich fasste mir ein Herz.

"Aber klar dürfen Sie Fotos machen", sagte mir die nette Frau
 und Schöpferin dieser tollen Teile.
Und so legte ich los!

Die Objekte meiner Begierde waren Taschen und Körbe,
geflochten aus TetraPak-Tüten.


sommerfrische Früchtchen








Milch macht müde Menschen munter







Ich sagte der Schöpferin dieser Kunstwerke, dass ich diese Idee klasse finde.
Sie erklärte mir, dass es Anleitungen zum Basteln mit TetraPak
massenweise im Internet gibt.

Hier ein Link zur original-TetraPak-Bastelseite klick hier 

Anfangs benötigten die junge Frau und ihre Freundin bis zu 8 Stunden
(je nach Größe) für die Behältnisse.
Mittlerweile haben sie aber Übung und es geht etwas schneller.

Die leeren Packungen werden gesammelt, natürlich gesäubert,
in Streifen geschnitten und dann verflochten.
Mir gefielen die Verzierungen mit farblich passendem Band,
 Knopf und teilweise Henkel sehr gut.

Meine Überlegung, selber ein Körbchen zu basteln, habe ich erstmal verworfen.
 Ich hätte vermutlich tagelang daran gesessen. Und wer weiß,
wie das Ergebnis ausgefallen wäre

Also entschloss ich mich, ein Körbchen zu kaufen.

Und so sieht es aus, bestückt mit Usambara-Veilchen:







Natürlich sind die Veilchen farblich passend!


Und hier nochmal näher dran - zum Abgucken







Das Körbchen steht normalerweise in der Wohnung,
zum Fotografieren musste es mal kurz an die kalte Luft!


Ich hatte mir eine Visitenkarte der kreativen Dame mitgenommen,
habe sie aber leider verloren oder verlegt.
Gerne hätte ich zu ihr verlinkt!
Ich erinnere mich aber noch, dass auf der Karte keine HP bzw. kein Blog vermerkt war.
Eine Verlinkung wäre also ohnehin nicht möglich gewesen - leider.



Mit diesen farbenfrohen Bildern verabschiede ich mich in ein wohl
eher trübes und kaltes Pfingst-Wochenende.


Schöne Feiertage wünsche ich



Nachtrag:

Man muss nur mal richtig gucken bzw. zwischen den Blättern
 auf dem Schreibtisch suchen!

Angefertigt wurden oben gezeigte Taschen und Körbe
 von Monika Averdunk aus Alpen / Niederrhein.

 




Nickname 17.05.2013, 20.12 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL