GedankenBilder Edith Tries

Maria:
Das ist wirklich ein farbenfrohes Foto und ei
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Gerti Kurth:
Du hast einfach den Blick dafür, liebe Edith,
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Gerti Kurth:
Ja, liebe Edith, da hast du wirklich Glück ge
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elfi s.:
Wieder so ein schöner Sonnenuntergang. Auch d
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elfi s.:
Ein gelungenes Foto, welches den Frühling ank
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Anette:
Ein Zeichen, dass der Frühling kommt.Tolles B
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Zitante Christa:
So ein Zufall !!Da öffne ich Deinen Beitrag,
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Gudrun:
Schön! Nun kann der Frühling kommen! Danke fü
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elfi s.:
Obwohl Hochwasser ja auch zu den Dingen zählt
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elfi s.:
Oh, das sieht wirklich schlimm aus. Zum Glück
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Veggie, Gehry, Flossy



Was sich lautmäßig anhört wie ein Dreier-Gespann
 ist eigentlich nur ein Zweier-Gespann mit Zugabe.
Doch ich berichte mal der Reihe nach.

Das Einlösen eines Gutscheins bescherte uns einen wunderschönen Tag
 in Düsseldorf, und zwar "all inklusive".

Das bedeutete: ein langer Fußmarsch, Essen, Trinken, eine ganz private Stadtführung
 der Einladenden sowie als nicht geplante Zugabe eine  Schiff-Fahrt.

Man merkt, ich mag keine 3 Konsonanten hintereinander. Daher lege ich
 die "neue" Rechtschreibung mal ganz frei aus



Obwohl der Gutschein meinem Mann gehörte hatte ich den ganz
speziellen Wunsch, endlich einmal den Medienhafen zu besichtigen.

Auf Schusters Rappen machten wir uns also auf den Weg.
Vom Stadtteil Derendorf zum Rheinufer und von dort dann in
Richtung Medienhafen.

Auf dem Weg dorthin passierten wir die Kasematten.
Da sind jede Menge Restaurants zu finden und es duftete richtig gut.

Ganz tapfer liefen wir weiter, bekamen viele Informationen und entschlossen
uns kurz vor Erreichen des Medienhafens zu einer kleinen Rast zwecks Aufnahme
 von Kaffee und Kaltgetränken.

Irgendwie war da so ein Rummel, Fernsehkameras wurden geschleppt
 und alles schien so grünlich!
Und siehe da, es war nicht nur grünlich, sondern richtig grün:




 



Bärbel Höhn und Volker Beck gaben sich die Ehre,
sie waren anscheinend auf Wahlkampf-Tour.

Im Hintergrund standen Tische und Bänke und es wurde emsig
geschnibbelt, gehobelt und angerichtet.

Und dann mussten wir doch lachen - es war nämlich Donnerstag!
Soll dieser Wochentag nicht zum "Veggie-Day" erklärt werden?

So bekamen wir schon einmal einen optischen Vorgeschmack auf das,
 was uns demnächst bevorsteht - falls die Grünen mitregieren dürfen.

Jeder darf natürlich zu diesem Gemüse-Tag stehen, wie er will -
ich bin da ganz tolerant

Was mich aber stört ist die Bezeichnung dafür:
wieder so ein blödes, denglisches Wort.
Und überhaupt: weder hier (vegetarisch/ Gemüse)
 noch da (vegetable) kommt ein doppel-g vor!


Es gab aber noch einen anderen grünen Anblick,
und zwar den Mack-Brunnen an der Rheinseite des Landtags:







Dieser forderte dazu heraus, die Füße abzukühlen -
aber das wurde leider per Schild verboten.


Endlich kam der Medienhafen in Sicht und ich wurde ganz hibbelig.
Hatte ich doch schon oft gehört,
 dass sich an den Gehry-Bauten die Geister scheiden.
Manche finden die Gebäude toll, andere wiederum finden sie hässlich.


1992 wurde der Alte Zollhof abgerissen und es entstand das
schrägste Wahrzeichen Düsseldorfs:

der Neue Zollhof:








Links zu sehen ist der Neue Zollhof 3.
Die Gebäude könnten Schornsteine oder Fässer darstellen -
oder etwas ganz anderes, je nach Betrachtungsweise.

Rechts sieht man den Zollhof 2,
daran konnte ich mich gar nicht satt sehen.
Durch die Edelstahlfassade sieht das Gebäude aus wie eine Blechdose.
 Verstärkt wird der Eindruck dadurch, dass die Spiegelungen
der umliegenden Gebäude suggerieren, diese "Blechdose" sei  zerknüllt.

Weil ich das so genial finde, gibt's noch ein Foto davon:








Von der Fußgängerbrücke, die den Hafenteil überquer, hat man einen
guten Ausblick auf den Fernsehturm, den weißen Zollhof 3
 und den rotbraunen Zollhof 1.
Dazwischen versteckt liegt die "Blechdose".









Auf der gegenüber liegenden Hafenseite sind sie ein Hingucker -
die Flossys der Künstlerin
rosalie:








Die kann man auch kaufen - etwas kleiner natürlich!


Nach ausgiebigem Betrachten und Fotografieren sind wir bis zu
 den Kasematten zurück gelaufen.
Und da gibt es - man glaubt es kaum - einen "Ableger" von
"Fisch Gosch"

Lecker, lecker kann ich da nur sagen.

Die Fahrkarten für die anschließende Schiff-Fahrt beinhalteten auch
die Getränke an Bord (wegen der Ferien, wurde uns gesagt).

Kurz vor Erreichen unseres Zieles wollte mein Mann gerne
 (nur) noch  1/2 Glas Bier.
 Der Kellner meinte aber: Das gibt es nicht, nur volle Gläser!
"All inklusive" eben - und das richtig zwinkern.gif


Es war ein schöner und erlebnisreicher Tag.
Ein dickes Dankeschön geht nochmal an die zwei lieben Spender!


Nachtrag:

Das passende Zweier-Gespann sind natürlich Gehry und Flossy,
 weil sie zum Düsseldorfer Medienhafen gehören.
Die Zugabe ist Veggie 

 

Nickname 27.08.2013, 22.03| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das | Tags: Berichte, Bilder, Kunstvolles ,

eingetaucht

sind wir in einen Abend wie aus "1001 Nacht"
und daran möchte ich Euch gerne teilhaben lassen.

Wie in jedem Jahr, so fand in Duisburg auch jetzt wieder das
"Ruhrorter Hafenfest" statt.
Dieses Fest geht immer über 4 ganze Tage -
von Freitag Vormittag bis Montag Abend.

Viele Jahre waren wir leider nicht dabei, weil bei uns der Samstag
immer ein ganz normaler Arbeitstag war.

Da in diesem Jahr das Wetter sehr gut und das Ausschlafen am Samstag
 garantiert waren, haben wir uns Freitag Abend aufgerappelt und
sind um 21 Uhr losgezogen.

So spät noch? Na klar ...

denn in Duisburg gibt es das Feuerwerk schon zu Beginn des
Festes und nicht als Abschluss!

Wir blieben auf unserer (linken) Rheinseite und haben uns im
Stadtteil Homberg in Position gebracht.

In den Rheinwiesen sowie im darüber liegenden Biergarten des Restaurants war
 die  Stimmung bestens. Alles war schön beleuchtet,
 es gab in den Wiesen Trink-, Würstchen- und Süßigkeiten-Buden,
 dazu eine Show-Bühne mit Live-Musik.



 

Bei diesem Foto war es ca 22 Uhr,
 noch waren die Wiesen teilweise menschenfrei.


Von unserem Standort aus hatten wir einen prima Blick auf die
Friedrich-Ebert-Rheinbrücke, über den Rhein und auf die
Mühlenweide, den Festplatz im Stadtteil Ruhrort.







Von dieser Brücke aus findet immer das Feuerwerk statt.

Pünktlich nach den 23 Uhr-Nachrichten unseres Heimatsenders Radio DU
setzte die Musik ein, die das Feuerwerk untermalen würde ...
und los ging es.


"Rot-Licht"






Es folgten viele wunderschöne Licht- und Farbkombinationen,
die leider schwer zu fotografieren waren.
Formen und Farben wechselten meistens so schnell, dass weder
ich noch meine Kamera reagieren konnten.


Hier wird die Brücke zu einem gold-schimmernden Wasserfall:







Auf der anderen Seite der Brücke sieht der "Wasserfall" übrigens noch
schöner aus. Dort rinnt er schon vom oberen Rand der Brüstung hinunter,
 ist also noch einige Meter höher.
Die bunt beleuchteten Schiffe, die extra für das Feuerwerk angereist waren,
 lagen natürlich alle auf der entsprechenden Brückenseite.


silber-goldenes Sternengefunkel:



 









Weil wir sehr nah an der Brücke standen hatten wir manchmal ein
Gefühl, als würden Sterne oder Sternenstaub auf uns nieder regnen:







Das Feuerwerk dauerte 30 Minuten und malte viele
 traumhafte Bilder an den Himmel.

Und was ich mir vorgenommen hatte, habe ich auch geschafft:

ich wollte dies alles nicht nur durch mein Objektiv sehen,
sondern auch für mich selber wahrnehmen und auf
mich wirken lassen.

Nach Beendigung des Feuerwerks gab es auf beiden Rheinseiten
großen Applaus, den sich die Pyrotechniker redlich verdient hatten!

Danach war es eine kurze Zeit relativ still.
Die Brücke lag wieder ruhig da und ihre Laternen warfen
einen Lichtschimmer auf das Wasser:






Dann fuhren die Schiffe laut hupend den Rhein entlang und die Feiern
nahmen wieder ihren Lauf.


Eine unbestreitbare Tatsache ist, dass Duisburg in der letzten Zeit
 für viele Negativ-Schlagzeilen gesorgt hat.

Dieses wunderschöne, stimmungsvolle Feuerwerk war da mehr als nur
ein kleines Trostpflaster -
für mich war es ganz eindeutig der
absolute Veranstaltungs-Höhepunkt des ganzen Jahres



Für das nächste Jahr hoffen wir auf ebenso gutes Wetter
und darauf, dass uns unsere Kinder und einige Freunde mit Decken,
 Klappstühlen und Picknick-Körben Gesellschaft leisten -
so machen das nämlich die Profis, die wir wegen dieser guten Ideen
ein bisschen beneidet haben 

Hach, war das schön!

Einen guten Wochenbeginn wünsche ich Euch allen!


Nickname 18.08.2013, 20.24| (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das | Tags: Berichte, Bilder, Feste, Himmel, Kunstvolles,

rote Früchte, blondes Pils


Das schöne Sommerwetter hält mich davon ab, viel am PC zu sitzen.
Soweit es nicht zu heiß ist, sind wir draußen.

Im Garten arbeiten und entspannen wir,
beides ungefähr zu gleichen Teilen.
Seit 1 Woche können wir Tomaten ernten und ich möchte
Euch unsere derzeit dicksten Exemplare vorstellen.

Es sind die Tomaten der Sorte "Fleurette F1".
Sie gehören zur Art der Ochsenherz-Tomaten.
Jedes dieser Pracht-Exemplare bringt ein Gewicht
 von 180-200 g auf die Waage:









Wir sind aber nicht nur zuhause, das wäre ja unerträglich.
So hin und wieder muss man ja auch mal unters Volk,
braucht Bewegung zwecks Muskelerhalt oder -aufbau

Also beschlossen wir am Sonntag, eine Radtour zu machen.
So ganz genau ausgerechnet hatten wir die Kilometer vorher nicht.
Wir wussten nur, wohin wir wollten, dass es eine große Tour werden
würde und dass wir viel Wasser mitnehmen müssten.

Dann sind wir losgefahren und haben anhand der Ausschilderung
von Station zu Station die einzelnen Etappen-Kilometer zusammengezählt.

Hinzu kamen nicht eingeplante Zusatzkilometer durch einen Umweg,
 so dass die Gesamtstrecke ca 55 km ausmachte.

Auf der Rückfahrt gönnten wir uns ungefähr 5 km vor zuhause noch eine
 ausgedehnte Pause, bevor wir die Rheinbrücke erklommen
 und uns auf den letzten Kilometern abstrampelten.

Erkenntnis:
die letzten Kilometer sind die schwersten, besonders dann,
wenn man vorher noch eine Pause eingelegt hat und danach
 wieder aufs Rad muss!

Immerhin war der Durst gelöscht -
kalt, frisch und lecker mit einem großen Radler -
natürlich hergestellt aus unserer "Hausmarke" KöPi





 


Auf dem Rand des Glases tanzt die Sonne und im
Hintergrund sieht man die noch zu überquerende Rheinbrücke.



Ach ja: die zurückgelegte Strecke entspricht der Luftlinie von
 Duisburg nach Köln.
Wenn mir mal jemand gesagt hätte, ich solle von Duisburg bis Köln mit
dem Rad fahren, hätte ich ihn für verrückt erklärt ...


Das Fahrrad wird übrigens in den nächsten Tagen ganz
sicher nicht mehr benutzt




Nickname 05.08.2013, 21.39| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das | Tags: Berichte, Bilder, Früchte, Natur, Sommer, Sonne, Wetter,